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Posts Tagged ‘Wertschätzung’

Jahresende

Liebe Leserin, lieber Leser,

der letzte Tag des Jahres ist für mich immer mit Rückschau verbunden.

Da tauchen einige Dinge auf, die ich nicht geschafft oder nicht so gut hingekriegt habe. Ich wollte z.B. mein Institut in diesem Jahr von Weiterbildung Hamburg zertifizieren lassen. Vieles entspricht den Anforderungen seit langem, aber der Maßnahmenkatalog ist lang… .
Nun wird es erst im ersten Quartal 2013 etwas werden.

Früher habe ich mich fast ausschließlich auf das konzentriert, was nicht gelungen war und damit gar nicht gesehen, was ich alles geleistet hatte.
Ich konnte meine Erfolge nicht wertschätzen.

Das ist heute anders, und es gibt vieles, was ich geschafft habe.
Mein Jahresrückblick hilft mir, das wahrzunehmen und zu genießen.

In diesem Jahr habe ich z.B. fast wöchentlich einen Artikel für Sie geschrieben.
Ich habe so viele Vorträge gehalten wie nie zuvor.
Es gab Artikel von mir oder über mich in einigen Magazinen.
Ich habe Farbpässe für meine Farbberatungen entwickelt und ein sehr umfangreiches Farbkartensystem.
Ich habe mich zur Kniggetrainerin zertifizieren lassen und ich habe mein Ausbildungsprogram und das Prüfungssystem komplett überarbeitet.
Ich habe erfolgreich und mit viel Freude zahlreiche Beratungen und Workshops durchgeführt und konnte damit viele Menschen unterstützen.
Außerdem habe ich ein Unternehmerinnennetzwerk organisiert und einen Rednerclub in Hamburg-Bergedorf initiiert.

Ich freue mich sehr über diese Erfolge und bin überaus dankbar, dass mir tolle Unterstützer und mutige Begleiter zur richtigen Zeit begegnet sind.
Diese Erfahrungen werden mich ganz sicher auch durch das kommende Jahr tragen.

Bei Ihnen möchte ich mich an dieser Stelle für Ihre Treue bedanken und Ihnen einen guten, farbenfrohen Jahresausklang wünschen.

Ich freue mich, wenn Sie auch im kommenden Jahr meinen Blog lesen, wünsche Ihnen einen wunderbaren Start ins neue Jahr und grüße Sie herzlich, Ihre
Astrid Fiedler

Autorin: Astrid Fiedler IMAGEKONKRET

 

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Liebe Leserin, lieber Leser,

ist ein leerer Blumenerdeplastiksack wertvoll?
Was ist überhaupt wertvoll?
Wofür könnten wir dankbar sein?

Heute wollte ich einen langen Spaziergang machen, um mich auf einen Vortrag einzustimmen.
Ich fuhr zum Zollenspieker Fährhaus, setzte mit der Fähre nach Hoopte über und bog nach links, um am grünen Elbdeich entlang zu spazieren.
Nach etwa 30 Minuten versperrte mir ein Zaun der Bundespolizei den Weg.
Ich wollte weiter: Also schnell geschaut welche Möglichkeiten es gibt, das Grenzgebiet umwandert und an der anderen Seite wieder hinunter an die Elbe.

Nach weiteren 10 Minuten zogen hinter mir dicke, dunkle Regenwolken auf und ich überlegte, was ich tun sollte, denn ich hatte keinen Regenschutz dabei und hatte wenig Lust, mich durchregnen zu lassen.
Zurück oder weiter gehen?
Ich wollte weiter, also ging ich weiter, voller Vertrauen, dass sich mir schon etwas anbieten würde.

3 Minuten später: Weit und breit kein Haus in Sicht und die ersten dicken Tropfen fielen.
Ich brauchte eine schnelle Lösung.
Bäume, die mir Schutz bieten konnten, die sah ich zwar, aber bis dahin wäre ich komplett durchnässt.

Und plötzlich sah ich sie, die Lösung:
Am oberen Deichrand, nahe der Straße, lag ein schwarzer, leerer Blumenerdeplastiksack.
Was für ein Schatz!
Dankbar und zufrieden stapfte ich, den Sack über meinen Kopf haltend, in Richtung Baumgruppe, setzte mich in eine Astgabel und wartete bis die Regenwolken vorbeigezogen waren.

Hier im Baum fiel mir auf, dass nicht nur das Leben, sondern auch viele Menschen uns sehr oft tolle Angebote bereithalten.
Wie schön ist es, wenn wir sie wahrnehmen und zugreifen können.
Wie schön ist es, wenn wir dafür Dankbarkeit fühlen können.
Egal, ob uns jemand die Tür aufhält, sich Zeit für uns nimmt oder einen Kompromiss für uns eingeht, es ist ein tolles Angebot!
Wir sollten das nicht als Selbstverständlichkeit hinnehmen, sondern vielmehr Wertschätzung und Dankbarkeit zeigen.
Damit beschenken wir nicht nur die anderen Menschen, sondern bereiten auch uns selbst Freude und Glück.

Übrigens: Gute Umgangsformen funktionieren so fast von alleine und die Ausstrahlung verändert sich positiv.

Ich wünsche Ihnen in dieser Woche Wachheit für die Angebote der Welt und viel Freude damit.

Herzlicht
Astrid Fiedler

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Diese Frage stellte ich kürzlich den Teilnehmern vor dem Beginn meines Knigge-Workshops

Einige meinten, Knigge stünde für Bestecksprache und den stilvollen Umgang mit der Serviette.

Eine Teilnehmerin erzählte von einer Bekannten, die meinte, dass man lt. Knigge Frühstückseier nur „köpfen“ dürfe, alles andere sei stillos.

Hätten Sie es gewusst?

Dass Freiherr Adolph Franz Friedrich Ludwig Knigge für derlei Etiketteregeln steht, würde ihm sicher nicht gefallen.

In den Zeiten der Aufklärung aufgewachsen, war es ihm, aus seiner eigenen Lebensgeschichte heraus, vielmehr wichtig, dass die Menschen respektvoll und achtsam miteinander umgingen. Ihm gefiel es gar nicht, dass der Adel sich durch Etiketteregeln vom Volk abzugrenzen versuchte und er selbst legte schon bald sein Adelsprädikat und auch das „von“ ab.

Knigge war ein guter Beobachter und schrieb zahlreiche Bücher. Sein  bekanntestes soziologisch-psychologisch begründetes Buch ist wohl der Klassiker Über den Umgang mit Menschen. Dieses Buch wurde erst nach seinem Tod um Benimmregeln erweitert.

Ich denke, dass Umgangsformen über allen Etiketteregeln stehen.

Denn welchen Wert hat ein Wissen um den stilvollen Gebrauch der Serviette, wenn der Umgang mit Kollegen oder Mitarbeitern unkollegial, mit Kindern herzlos und mit Partnern achtlos ist.

Ich wünsche Ihnen einen achtsamen Tag, Ihre Imageexpertin

Astrid Fiedler

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