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Posts Tagged ‘Umgangsformen’

Der Weihnachtsabend steht vor der Tür – bei vielen Menschen gepaart mit unschönen Erinnerungen an Streit, Stress und Langeweile.
Erinnerungen an die letzten Feierlichkeiten mit Tante Martha und Onkel Hans und ihren altertümlichen Ansichten, den nervigen Kleinen der Schwester oder mit den Eltern und ihren hohen Erwartungen an ein vollkommenes Weihnachtsfest im Kreise ihrer Liebsten.
Hinzu kommt, dass nicht selten unter Geschwistern Machtkämpfe um das Schmücken des Baumes, des Tisches oder der Zubereitung des feierlichen Abendessens ausbrechen können. 

Kein Wunder, dass das Fest der Liebe so manchem Zeitgenossen bereits Wochen vorher Bauchschmerzen bereitet und das Zusammentreffen am Heiligen Abend oder an den anderen Weihnachtstagen entsprechen angespannt verläuft.

Weihnachten ohne Stress, Streit und Langweile – so geht’s

  • Es ist noch nicht zu spät, um vor dem Weihnachtsfest miteinander zu sprechen und einige Dinge vorher abzuklären, nach dem Motto: Ist es ok für Dich, wenn ich in diesem Jahr den Baum schmücke und Du Dich ums Essen kümmerst?
    Lässt sich der Konflikt nicht mehr aus der Welt schaffen, sollten Sie für Weihnachten eine Streit-Auszeit vereinbaren.
  • Sie glauben, sich nichts zu sagen zu haben, sind aber für einen ganzen Tag oder länger eingeladen? Dann gönnen Sie sich zwischendurch Spaziergänge in der Natur oder eine andere kleine Auszeit.
  • Klammern Sie sich in der Familie nicht stur an feste Abläufe und Rituale. Sprechen Sie miteinander darüber, was sich die Beteiligten wünschen und gestalten Sie das Fest entsprechend.
  • Gehen sie ohne den Ballast der letzten Zusammenkunft in diese Weihnachtsfeier, mit einer inneren Haltung, als ob sie die Gäste nicht kennen würden und stellen Sie offene Fragen.
    Wie kommt es, dass Du Dich dafür interessierst?
    Was ist es, das Dich besonders interessiert oder berührt?
  • Langweilen Sie die Gespräche? Dann geben Sie ihnen eine neue Richtung und erzählen Sie über sich oder stellen Sie wieder offene Fragen.
    Was war für Dich in diesem Jahr die größte Herausforderung?
    Wer hat Dich in diesem Jahr inspiriert?
    Was oder wer hat Dich besonders bewegt?
    Oder was hast Du bewegt?

Ich vermute und hoffe, dies wird ein besonderes Fest, das Sie in guter Erinnerung behalten.
Sie möchten weitere hilfreiche Anregungen?
Dann lesen Sie hier gleich weiter.

Ich wünsche Ihnen wundervolle Weihnachtstage mit lieben Menschen und interessanten Gesprächen.

Herzliche Grüße
Ihre Astrid Fiedler

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Liebe Leserin und lieber Leser,
neulich wurde ich von einem großen Hamburger Beratungsunternehmen eingeladen, um mögliche Vortragsthemen abzusprechen.

Die Damen am Empfang waren sehr freundlich, aufmerksam und höflich.
Schon beim Eintreten wurde ich freundlich begrüßt. Eine der Damen nahm meinen Mantel entgegen und bat mich, kurz vorauszugehen, um in der Empfangsecke Platz zu nehmen. Sie bot mir etwas zu trinken an und plauderte kurz mit mir, es würde nur noch etwa fünf Minuten dauern, bis mein Ansprechpartner käme.

Aus meiner Sicht hatten beide Damen sehr gute Umgangsformen.

Nach etwa fünf Minuten wurde ich von einer der Damen gebeten, ihr ins Büro der Geschäftsführung zu folgen. Doch statt vorauszugehen und mir den Weg zu weisen, bat sie mich vorauszugehen, was gleich an der ersten Tür zu Irritationen führte, weil sie mir unbedingt die Tür öffnen wollte, aber ja hinter mir ging oder stand.
So schlängelte sie sich an mir vorbei …
Bei der dritten Tür hatten wir uns dann glücklich eingespielt.

Tür zum Gegenüber Fiedler

Nach einem netten Gespräch mit dem Geschäftsführer und einem Auftrag in der Tasche brachte dieser mich wieder zum Fahrstuhl, verbunden mit der Bitte vorauszugehen 

Vielleicht haben Sie ähnliche Situationen auch schon erlebt.
Da möchte jemand richtig höflich sein, spielt aber nach anderen Regeln als Sie und plötzlich gibt es Irritationen oder Verunsicherungen.
Glauben Sie mir, wir stehen immer auch auf der anderen Seite 😉

Deshalb mein Tipp: Überprüfen Sie Ihre eigenen Spielregeln immer wieder dahingehend, ob sie sinnvoll sind. Ist es sinnvoll, dass die Person, die den Weg kennt, vorausgeht oder den Weg weist?
Ja, denn diese Person weiß in der Regel auch, wo sich der Knopf für den Fahrstuhl befindet, ob sich die Türen nach innen oder außen öffnen und ob es nach links oder rechts geht.
In Unternehmen sind das die Angestellten oder der Inhaber.
Im Wohnhaus sind das die Personen, die dort wohnen.
Im Restaurant ist es das Servicepersonal, oder die Person, die eingeladen hat.

Das gibt Gästen oder Besuchern, die sich nicht auskennen, Sicherheit und Orientierung.

Es ist alles ganz einfach – jedenfalls, wenn wir alle nach den gleichen Regeln spielen.
Mein zweiter Tipp: Da es immer wieder Unterschiede gibt, nutzen Sie unterschiedliche Spielregeln doch mal als Einstieg in einen Smalltalk, das wird sicher spannend.
Ich wünsche Ihnen viel Spaß dabei.

Herzliche Grüße
Astrid Fiedler

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Liebe Leserin, lieber Leser,

vor einigen Wochen gab ich einen Knigge-Workshop für ein Hamburger Beratungsunternehmen.
Besprechungen mit Kunden und Kollegen sind in diesem Unternehmen an der Tagesordnung und perfekte Umgangsformen sind der Unternehmensleitung sehr wichtig.
Damit tauchen natürlich auch viele Fragen zum korrekten Umgang und zu aktuellen Kniggeregeln auf. Besonders knifflige Situationen haben wir miteinander diskutiert und im Rollenspiel stimmige Verhaltensregeln erarbeitet.

Eine Teilnehmerin in dem Knigge-Workshop beschrieb folgende Situation
Neulich saß ich mit einer Kollegin und einer Kundin im Besprechungsraum.
Dort warteten wir auf einen weiteren Kollegen, den die Kundin noch nicht kannte.
Als der Kollege zur Tür herein kam, war ich plötzlich unsicher, wie ich mich richtig verhalte. Sollte ich sitzen bleiben oder aufstehen, um den Kollegen vorzustellen?

Leider gibt es keine allgemeine Regel, denn eine formvollendete Begrüßung hängt von vielen Faktoren ab. Z.B. davon, ob Sie den Kollegen bereits begrüßt haben oder wie die Räumlichkeiten sind. Begrüßen Sie sich üblicherweise per Handschlag oder nicht?

In diesem Knigge-Workshop kam heraus, dass sich die Kollegen morgens per Handschlag begrüßten und die Teilnehmerin ihren Kollegen an dem Tag noch nicht gesehen hatte.
Die Räumlichkeiten gaben es her, dass genug Platz war,
ohne die Kundin zu stören oder zu behindern.

Gesprächssalon Gruppe 1

So stellen Sie Ihren Kollegen richtig vor.

  • Zeigen Sie Wertschätzung und Respekt und stehen Sie zur Begrüßung auf.
  • Gehen Sie auf Ihren Kollegen zu und geben Sie ihm die Hand.
  • Wenden Sie sich dann dem Kunden zu und machen Sie die beiden Personen miteinander bekannt. „Herr Kunde, kennen Sie schon meinen Kollegen Herrn Müller, er ist für das Marketing zuständig“. „Herr Müller, dass ist Herr Kunde. Er interessiert sich für unsere Produkte“.

Sollte es zu eng sein oder Sie stören Ihren Kunden, wenn Sie aufstehen, dann bleiben Sie sitzen und kommentieren Ihr Verhalten.

In diesem Knigge-Workshop haben wir ein für das Unternehmen passendes Vorgehen entwickelt. Lesen Sie hier:
„Guten Morgen Herr Müller. Bitte entschuldigen Sie, dass ich sitzen bleibe.
Herr Kunde, kennen Sie schon meinen Kollegen Herrn Müller, er ist für das Marketing zuständig“. „Herr Müller, dass ist Herr Kunde. Er interessiert sich für unsere Produkte“.

Es ist ganz einfach, oder?
Wenn Sie eine Frage zu einer kniffligen Situation haben, dann schreiben Sie mir.
Helfen Sie gerne auch anderen Menschen und teilen Sie diesen Beitrag in Ihre Netzwerke.

Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit.
Ihre Kniggeexpertin Astrid Fiedler

Sie möchten einen Knigge-Workshop buchen?
Rufen Sie mich einfach an.

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Liebe Leserin, lieber Leser,

Herbstzeit ist Messezeit und damit ist die Zeit reif für einen kleinen Messe-Knigge.

Als Aussteller haben Sie Ihre neuesten Produkte sicher bereits auf Hochglanz poliert, um sie optimal präsentieren zu können. Die Einladungen an vorhandene und potenzielle Kunden haben Sie schon vor langer Zeit verschickt. Sie und Ihr Messeteam kennen den Messe-Knigge und wissen, was auf dem Messestand zu tun ist und wie Sie sich kundenorientiert benehmen. Oder?

Beim Gang über so manche Fachmesse wünsche ich mir oft mehr Kundenorientierung und eine stärkere Präsenz der Aussteller. Mein branchenunabhängiger Messe-Knigge für Aussteller unterstützt das professionelle Auftreten im Messeteam.

  • Achten Sie auf eventuelle Corporate Design-Vorgaben in Bezug auf Ihre Kleidung. Ansonsten sind Anzug, Kostüm oder Blazer immer eine gute Wahl.
  • Tragen Sie bequeme Schuhe, denn der Messetag ist lang! Damit meine ich aber nicht ausgelatschte und ungepflegte Schuhe.
  • Starten Sie jeden Messetag möglichst fit und ausgeruht. (Ich weiß, das klappt nicht immer, z.B. wenn am Abend zuvor ein Termin mit Kunden angesetzt war. Aber versuchen Sie es!)
  • Seien Sie fachlich fit in Bezug auf die Messethemen.
  • Tragen Sie ein Namensschild, damit eventuelle Kunden wissen, dass Sie zum Messe-Team gehören und sie Sie ansprechen können.
  • Achten Sie auf frischen Atem! Pfefferminzbonbons gehören in jede Anzugtasche.
  • Sprechen Sie interessierte Besucher, die den Stand betreten, an und fragen Sie, ob Sie behilflich sein können.
  • Haben Sie immer ausreichend viele Visitenkarten bei sich.
  • Keine Rudelbildung! Das Schwätzchen mit den Kollegen können Sie nach Messeschluss halten.
  • Seien Sie aufmerksam gegenüber den Messebesuchern. Lassen Sie sich nicht vom eigenen Handy oder Laptop ablenken.
  • Kaffeetassen, Gläser etc. räumen Sie zügig auf, damit der Tisch für den nächsten Besucher bereit ist.

Ich wünsche Ihnen einen erfolgreichen Messeauftritt mit und in Ihrem Messe-Team,
Ihre Astrid Fiedler

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Liebe Leserinnen und liebe Leser,

wenn zwei Menschen sich mit großem Respekt begegnen,
heißt das noch lange nicht, dass sie das Verhalten des Gegenübers als respektvoll erkennen.
Besonders, wenn es Menschen aus zwei ganz unterschiedlichen Kulturen sind.
Vor einigen Tagen habe ich mich zu dem Thema mit dem afghanischen Studenten Mohammad Alizay ausgetauscht und möchte mit dem Beitrag Begrüßungsrituale zu etwas mehr Verständnis füreinander beitragen.

In Afghanistan sind die Unterschiede bei der Begrüßung von der Stadt zur Landbevölkerung weit größer als bei uns. In vielen Städten gibt es allerdings kaum einen Unterschied zu unseren Regeln.

  • Hier wie dort gibt es Menschen, die generell ein großes Distanzbedürfnis haben.
  • Hier wie dort gibt es unsichere Menschen, die sich weder gerne umarmen, noch die Hand reichen, noch Blickkontakt mögen.

In Deutschland gilt es als höflich, respektvoll und verbindlich bei der Begrüßung die Hand zu reichen, egal ob Frau oder Mann. In Afghanistan gilt es als höflich und respektvoll, dass Männer die Frauen zur Begrüßung nicht berühren.

In Deutschland wie in Afghanistan gilt es als höflich, respektvoll und verbindlich, das Distanzbedürfnis eines jeden Menschen zu respektieren.

Schauen Sie sich gleich unser Video an, in dem wir über die Begrüßungsregeln in Deutschland und Afghanistan sprechen.

Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Wie gehen Sie mit den Unterschieden um? Schreiben Sie uns.

Herzlichst, Ihre
Astrid Fiedler

Astrid Fiedler interviewt Flüchtlinge

Hier geht es zum Interview Begrüßungsregeln Deutschland vs Afghanistan

خواننده هاي محترم،

وقتيكه دو نفر باهم با احترام خوش آمد واحوال پرسي ميكند به اين معني نيست كه از مدت طولاني يكديگررا ميشناسدواحترام ميكنند. بخصوص، وقتيكه دونفركاملا از دو فرهنگ مختلف هستند. قبل از چند روز راجع به اين موضوع همراه يك محصل افغان محمد عليزاده تبادل نظر كرديم وميخواهم كه همراه تان به اشتراك بگذارم تا به معلومات تان اين سهميه اضافه گردد. در افغانستان احوال پرسي در شهر ها واطراف فرق دارند ، مثل كه اينجا در بين ما است. در بسياري شهرها سختي هاي به قانون ما وجود دارد. اينجا مثل كه مردمي هستند در عموم به يك فاصله ي بزرگ نياز دارد ، اينجا مردمي هستند كه نميخواهند باديگران بغل كشي كنند . در آلمان بخاطر أدب ، احترام وانقياد باهم دست ميدهند ، فرق نميكند مرد باشد يا زن. درافغانستان بخاطر ادب، احترام وانقياد مردها نميتواند زن ها را لمس كنند. در آلمان مثل كه در افغانستان بخاطر أدب ، احترام و معتبر به فاصله ي يك نفر احترام ميگذارند. ميتوانيد ويديويي مارا كه ما در آن راجع به احوال پرسي در افغانستان وآلمان صحبت كرديم ببينيد.

كدام تجربه اي آموخته ايد؟
كدام فرق به نظر تان ميآيد؟
از صميم قلب براي ما بنويسيد

استريد فيدلر

Begrüßungsregeln Deutschland vs Afghanistan

 

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Begrüßung in Syrien vs Deutschland

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Liebe Leserinnen und liebe Leser,

das alte Jahr hatte es in sich und der Start ins neue Jahr ebenso, oder? Es bewegt sich was auf der Welt. Fast unvorstellbar viele Menschen kommen aus furchtbaren Kriegs- und Krisengebieten zu uns und überwinden unter großen Schwierigkeiten fremde Grenzen auf der Suche nach Sicherheit.

Gleichzeitig scheint es so, als ob unsere Sicherheit und unsere Grenzen in Gefahr sind – es liegt Angst in der Luft. Angst vor dem Fremden, dass für viele Menschen so gar nicht einzuschätzen ist.

Auf der anderen Seite gibt es eine fast unvorstellbare Hilfsbereitschaft. Viele Menschen überwinden ihre eigenen Grenzen, sowie den inneren Schweinehund und bewegen großartiges. Wir alle haben von der tollen Arbeit in den Messehallen zumindest gehört, gelesen oder waren selber dabei.

Ich selber bin Kopf und Teil eines großen Teams, dass ehrenamtlich Deutschunterricht für Frauen und Kinder in einer Erstaufnahmeeinrichtung anbietet, außerdem organisiere ich eine Nähstube in einem anderen Camp. Mich erfüllt es, zu geben und zu dienen. Mich bewegt und berührt die Hilfsbereitschaft der Helferinnen, mich bewegen die weiten Herzen und ich bin total begeistert davon, wie gerne und schnell die Flüchtlingsfrauen lernen.

In unseren Gruppen sitzen Frauen aus verschiedenen Kulturen und ganz unterschiedlichem sozialen Hintergrund an einem Tisch, gehen in Kontakt und tun etwas gemeinsam – das ist gelebte Integration, ganz einfach und ganz praktisch. Flüchtlingsfrauen

 

Ich möchte Sie an dieser Stelle aufrufen: Lassen Sie sich anstecken und werden Sie selber initiativ, es gibt so viele Möglichkeiten, sich zu engagieren. Bei uns geht das ganz schnell über den Verein für Völkerverständigung. Sicher gibt es ähnliche Organisationen auch in Ihrer Umgebung.

Warum rufe ich Sie auf? Weil Deutschland vor einer großen Herausforderung steht, die zu bewältigen ist, wenn alle einfach anpacken! Runter vom Sofa und los gehts. Sie werden eine Menge lernen, Menschen begegnen und Freunde finden. Sie kommen in Bewegung und nehmen vielleicht sogar ab 😉 Sie werden gebraucht!

Das bin ich als Mensch 🙂
Und als Trainerin für Umgangsformen finde ich es spannend, welche Unterschiede es bei den Umgangsformen gibt. Gemeinsam mit einigen Flüchtlingen werde ich das herausfinden und demnächst darüber berichten.

Lassen Sie sich überraschen.
Herzlichst
Ihre Astrid Fiedler

 

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Liebe Leserin, lieber Leser,
möchten Sie sich im Kontakt zu anderen Menschen oder im Smalltalk manchmal auch gerne etwas souveräner fühlen?
Glauben Sie mir, das ist nicht nur für Sie, sondern für viele Menschen eine echte Herausforderung.
Und: Sie ist zu meistern. Smalltalk HamburgLesen Sie hier die wichtigsten Punkte und dann nichts wie ran an die Selbstreflexion.

Doch was gehört eigentlich zu einem gekonnten Smalltalk und zu einem souveränen Auftritt?
Aus meiner Sicht auf jeden Fall eine aufrechte, entspannte Körperhaltung, Blickkontakt und ein fester, aber nicht zu fester Händedruck bei der Begrüßung.
Freundlicher und lockerer Smalltalk und Klarheit, sowohl in der Stimme, als auch im Gespräch. Und was noch? Streichen Sie die Konjunktive, wenn sie nicht passen.

Viele Menschen nutzen zahlreiche Konjunktive.

  • Das dauert länger, ich würde Sie dann mal ins Besprechungszimmer bitten.
  • Ich würde sagen, dass ich Sie in der kommenden Woche einmal anrufe.
  • Sie wollen einen Termin in der kommenden Woche?
    Das dürfte problematisch sein.

Was fällt Ihnen auf?
Wie fühlen sich die Aussagen an?
Beobachten Sie doch einmal Ihre eigene Sprache.
Verwenden Sie auch viele Konjunktive?
Dann formulieren Sie diese einfach um, so dass Sie klarer und souveräner wirken.

Statt:
Das dauert länger, ich würde Sie dann mal ins Besprechungszimmer bitten.
Sagen Sie z.B.
Ich möchte mir gerne Zeit für Sie nehmen, lassen Sie uns bitte ins Besprechungszimmer gehen.

Statt: Ich würde sagen, dass ich Sie in der kommenden Woche einmal anrufe.
Sagen Sie z.B.
Ich rufe Sie in der kommenden Woche an.

Statt: Sie wollen einen Termin in der kommenden Woche? Das dürfte problematisch sein.
Sagen Sie z.B.
Sie möchten einen Termin in der kommenden Woche? Ich schau mal, was ich machen kann.
Oder.
Sie möchten einen Termin in der kommenden Woche? Ich schau mal, welcher Mitarbeiter Zeit hat.

Lesen Sie in meinem nächsten Blogartikel, worauf Sie noch achten können und unterstützen Sie mit diesem Beitrag Ihre Kollegen oder Freunde und teilen Sie ihn in Ihre Netwzerke.

Viel Spaß beim Üben und herzliche Grüße
Ihre Astrid Fiedler

Übrigens: In den Toastmasterclubs lernen Sie Konjunktive zu vermeiden. Ganz sicher gibt es auch einen Club in Ihrer Nähe.

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