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Posts Tagged ‘Souverän auftreten’

Liebe Leserin, lieber Leser,
möchten Sie sich im Kontakt zu anderen Menschen oder im Smalltalk manchmal auch gerne etwas souveräner fühlen?
Glauben Sie mir, das ist nicht nur für Sie, sondern für viele Menschen eine echte Herausforderung.
Und: Sie ist zu meistern. Smalltalk HamburgLesen Sie hier die wichtigsten Punkte und dann nichts wie ran an die Selbstreflexion.

Doch was gehört eigentlich zu einem gekonnten Smalltalk und zu einem souveränen Auftritt?
Aus meiner Sicht auf jeden Fall eine aufrechte, entspannte Körperhaltung, Blickkontakt und ein fester, aber nicht zu fester Händedruck bei der Begrüßung.
Freundlicher und lockerer Smalltalk und Klarheit, sowohl in der Stimme, als auch im Gespräch. Und was noch? Streichen Sie die Konjunktive, wenn sie nicht passen.

Viele Menschen nutzen zahlreiche Konjunktive.

  • Das dauert länger, ich würde Sie dann mal ins Besprechungszimmer bitten.
  • Ich würde sagen, dass ich Sie in der kommenden Woche einmal anrufe.
  • Sie wollen einen Termin in der kommenden Woche?
    Das dürfte problematisch sein.

Was fällt Ihnen auf?
Wie fühlen sich die Aussagen an?
Beobachten Sie doch einmal Ihre eigene Sprache.
Verwenden Sie auch viele Konjunktive?
Dann formulieren Sie diese einfach um, so dass Sie klarer und souveräner wirken.

Statt:
Das dauert länger, ich würde Sie dann mal ins Besprechungszimmer bitten.
Sagen Sie z.B.
Ich möchte mir gerne Zeit für Sie nehmen, lassen Sie uns bitte ins Besprechungszimmer gehen.

Statt: Ich würde sagen, dass ich Sie in der kommenden Woche einmal anrufe.
Sagen Sie z.B.
Ich rufe Sie in der kommenden Woche an.

Statt: Sie wollen einen Termin in der kommenden Woche? Das dürfte problematisch sein.
Sagen Sie z.B.
Sie möchten einen Termin in der kommenden Woche? Ich schau mal, was ich machen kann.
Oder.
Sie möchten einen Termin in der kommenden Woche? Ich schau mal, welcher Mitarbeiter Zeit hat.

Lesen Sie in meinem nächsten Blogartikel, worauf Sie noch achten können und unterstützen Sie mit diesem Beitrag Ihre Kollegen oder Freunde und teilen Sie ihn in Ihre Netwzerke.

Viel Spaß beim Üben und herzliche Grüße
Ihre Astrid Fiedler

Übrigens: In den Toastmasterclubs lernen Sie Konjunktive zu vermeiden. Ganz sicher gibt es auch einen Club in Ihrer Nähe.

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Liebe Leserin, lieber Leser,

in meinem letzten Workshop ging es um den ersten Eindruck und das souveräne Auftreten.
Nun ja, souveränes Auftreten kann man erklären, besser ist es, wenn man wahrnimmt, wie es geht.

Wissen Sie, wie es geht?

Meine Teilnehmer machten einen Versuch.
Denn nur im Tun und Erleben werden wir uns selbst bewusst.
Wir erkennen, was wir selbst so verändern können, dass es zu uns passt.

Die Aufgabe war, den Seminarraum als Neuankömmling zu betreten, einfach so, wie man es immer macht. Anschließend gaben einige Teilnehmer/innen aus der Gruppe Rückmeldung zum Gesamtauftritt, aber auch zu Blickkontakt, Stimme und Körpersprache. Diese Rückmeldung von den anderen, aber auch das Beobachten, hilft sich seiner selbst bewusster zu werden.

Es war erstaunlich zu sehen, wie unterschiedlich jeder Mensch einen Raum betritt und wie dieser Auftritt von den anderen Personen wahrgenommen wird. Jede noch so kleine Unsicherheit wird registriert, aber auch jede souveräne Geste.

Und das ist unsere Auswertung:

Als sympathisch wurden von allen Teilnehmern der Blickkontakt, eine offene Körpersprache, das Eintreten mit angemessener Begrüßung und ein Lächeln gewertet. Aber auch ganz leichte Unsicherheiten, wie kurzes Schulterzucken oder kurzes nach unten blicken, wirkten auf die meisten sympathisch.

Unsympathisch wirkten Personen, die zu laut grüßten, die umfangreich erklärten, warum sie zu spät gekommen sind. Personen, die einfach zu viel Raum einnehmen.

Unsicher wirkte, wer hilflos mit den Schultern zuckte, keinen Blickkontakt aufnahm, nicht grüßte, schnell seinen Mantel an den Haken hängte und sich dann mit dem Blick auf seinen Stuhl konzentrierte.
Leider laden Unsicherheit und Selbstzweifel andere zu Respektlosigkeiten und Statusspielen ein.

Und was wirkt souverän?
Da gibt es viele Facetten. Hier die Wichtigsten:

Bevor Sie einen Raum betreten verschaffen Sie sich einen kurzen Überblick:
Hat der Workshop, das Seminar oder die Feier schon begonnen?
Wer und wo ist die Dozentin, der Meetingleiter, die Gastgeberin?
Wie agieren die anderen Teilnehmer?
Alternativ: Wer ist in dem Raum womit beschäftigt und werden Sie wahrgenommen?
Passen Sie Ihr Auftreten den Gegebenheiten an!

Die Stimme

Wenn Sie einen Raum betreten, grüßen Sie in einer Lautstärke, die zur Situation passt. Bei kleinen Runden nennen Sie Ihren Namen und nehmen dann Platz, ggf. warten Sie bis man Ihnen einen Patz anbietet.
Kommen Sie zu spät und die Gruppe arbeitet bereits, dann grüßen Sie die Dozentin, den Dozenten, Meetingleiter o.ä. und nehmen Platz. Kommentieren Sie Ihr Zuspätkommen nicht, auch um Entschuldigung brauchen Sie hier nicht zu bitten. Es spielt keine Rolle und nimmt nur Energie aus der Gruppe.
Alternativ: Wenn Sie zu einem Essen eingeladen wurden, dann signalisieren Sie dem Gastgeber, dass es Ihnen leid tut, dass Sie zu spät dran sind.

Die Körpersprache

Halten Sie den Kopf gerade und nehmen Sie Blickkontakt auf. Wenn Sie pünktlich sind, blicken Sie freundlich in die Runde. Wenn Sie mögen oder es üblich ist und nur wenige Menschen in dem Raum sind, begrüßen Sie mit Handschlag. Sind Sie zu spät dran, nehmen Sie nur Blickkontakt zum Seminarleiter o.a. auf.
Die Schultern sollten dabei locker, der Rücken gerade sein, die Arme leicht neben dem Körper schwingen.
Die Füße stehen schulterbreit oder Sie gehen festen ruhigen Schrittes.
Setzen Sie sich anschließend aufrecht und mittig auf den Stuhl.

Ein selbstbewusstes und souveränes Auftreten erleichtert den zwischenmenschlichen Umgang und lässt sich antrainieren. Meines Erachtens ist es wichtig, dass das Auftreten einer inneren Ausrichtung und Haltung folgt, das ist Arbeit, die sich wirklich lohnt.

Was meinen Sie, haben wir an alles gedacht?

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrem souveränen Auftritt und bin bei Bedarf gerne für Sie da.

Herzlichst Ihre Astrid Fiedler

Autorin: Astrid Fiedler IMAGEKONKRET

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