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Posts Tagged ‘Sicherheit’

Liebe Leserin, lieber Leser,

vielleicht kennen Sie auch folgende Situation: Sie wollen auf eine Party oder zu einer geschäftlichen Veranstaltung und wissen, dort werden Titelträger sein. Menschen also, die entweder einen akademischen Titel (Prof., Dr.), einen Amtstitel (Bundeskanzlerin, Bürgermeister) oder Adelstitel (Prinz, Baronin) tragen oder Würdenträger (Papst, Kardinal) sind.

Die meisten Menschen haben nicht ständig mit Würdenträgern zu tun oder verkehren in Adelskreisen, auf Menschen mit akademischen Titeln trifft man dagegen häufiger.

Wenn Sie an alltagstauglichen Tipps interessiert sind, befolgen Sie einfach meine kurze Anleitung:

Tipp 1: Entspannen Sie sich, wenn es um eine private Veranstaltung geht. Sicher ist es höflich jemanden korrekt anzusprechen, aber es ist auch kein Drama, wenn Sie sich nicht auskennen. Fragen Sie einfach nach oder, wenn Sie später mitbekommen, dass jemand Titelträger ist, sprechen Sie ihn dann einfach mit dem entsprechenden Titel an. Legt Ihr Gegenüber keinen Wert auf den Titel, wird er es Ihnen sicher mitteilen.

Tipp 2: Sie wissen zwar, dass jemand mehrere akademische Titel trägt, aber wissen nicht, welchen Titel Sie zuerst nennen sollen? Sprechen Sie diese Person nur mit dem höchsten Titel an. Professor Doktor Lüdenscheid wird folglich mit „Herr Professor Lüdenscheid“ angesprochen. Akademische Titel stehen vor dem Adelstitel. Diese Anrede ist korrekt: „Doktor Graf Dracula“.

Tipp 3. Im beruflichen Bereich ist es sicher nicht von Nachteil, wenn Sie sich vorab über die wichtigsten Anredeformen informieren. Informationen finden Sie u.a. auf Wikipedia.

Wenn Sie nicht genau wissen, wie Sie Ihr Gegenüber korrekt ansprechen sollen, fragen Sie nach. „Entschuldigen Sie bitte, wie spreche ich Sie korrekt an?“

Die Professorin Gräfin von und zu Hallighooge-Merkenbreweitzky sprechen Sie wie folgt an: „Frau Professorin Gräfin Hallighooge-Merkenbreweitzky“. Für eine entspannte Kommunikation wird sie sicher auf die Titel verzichten und wird dann zu Frau Hallighooge-Merkenbreweitzky.

Tipp 4. Wenn Sie falsch angesprochen werden, dann korrigieren Sie am besten sofort, damit der andere sich Ihren Namen gleich richtig einprägen kann. Fällt es Ihrem Gegenüber schwer, Ihren Namen richtig auszusprechen, dann nehmen Sie es mit Humor und sehen Sie darüber hinweg.

Ich wünsche Ihnen viele interessante Begegnungen in dieser Woche und freue mich, wenn Sie auch beim nächsten Mal wieder dabei sind, wenn es heißt Peinliche Situationen meistern.
Ihre Astrid Fiedler

Termine und Informationen zu meinen Workshops finden Sie unter https://umgangsformen-hamburg.com/seminare/

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Liebe Leserin und lieber Leser,

waren Sie auch schon einmal unsicher, wie viel Trinkgeld Sie einer Servicekraft oder Ihrem Friseur geben sollten?

In meinem letzten Workshop fragte mich eine Teilnehmerin:
„Frau Fiedler, muss ich eigentlich Trinkgeld geben, wenn ich in einem Restaurant schlecht bedient werde und wann ist es in Deutschland überhaupt üblich, Trinkgeld zu zahlen?“

Ich denke: Trinkgeld ist eine freiwillige Leistung und Ausdruck des Dankes und der Wertschätzung für guten Service.

Tipp 1: Wenn Sie sich in einem Restaurant gut versorgt fühlen, sind etwa 5 bis 10 Prozent des Rechnungsbetrags angebracht. Diese Prozentregel gilt auch für viele andere Bereiche. Von 19,99 Euro auf 20,00 Euro aufzurunden drückt keine Wertschätzung aus!

Wenn ich mich irgendwo pudelwohl gefühlt habe, gebe ich gerne mehr.

Tipp 2: Als Flugreisender geben Sie kein Trinkgeld, denn die FlugbegleiterInnen verstehen sich als Gastgeber.

Tipp 3: Viele Selbstständige freuen sich ebenfalls über eine Anerkennung Ihrer Leistung. Das kann in Form von Trinkgeld oder eines kleinen Geschenkes, z.B. zum Geburtstag, erfolgen.

Tipp 4: Wenn Sie per Kreditkarte zahlen, erhöhen Sie einfach den Betrag um den Tip oder legen Sie ihn in bar dazu.

Tipp 5: Zahlen Sie bar? Dann übergeben Sie das Geld mit einem „Vielen Dank, der Rest ist für Sie.“

Das war es auch schon wieder.

Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit und viele Möglichkeiten reichlich Trinkgeld zu verteilen.

Herzliche Grüße, Ihre Astrid Fiedler

Übrigens: Ab September startet in Hamburg meine Workshopreihe               „Mehr Sicherheit auf dem Parkett“.
Notieren Sie sich doch schon mal die Termine in Ihrem Kalender:                         30. September, 14. Oktober und 18. November 2012.
Nähere Informationen folgen in Kürze.

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