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Posts Tagged ‘Präsenz’

Frau Fiedler, Sie müssen mir helfen. Ich habe in vier Wochen eine kleine Rede zu halten und brauche dringend mehr Sicherheit. Solche oder ähnliche Anfragen erreichten mich in den letzten Monaten.

Der Bedarf war immer unterschiedlich und darum habe ich heute einige unterschiedliche Tipps für eine gute Rede für Sie zusammengestellt.

Vortrag und Rede halten

So halten Sie eine gute Rede

1. Achten Sie beim Aufbau der Rede auf eine klare Struktur, damit die Zuhörer Ihnen gut folgen können. Bewährt haben sich

  • chronologische Strukturen.
  • Einleitung, Hauptteil mit zwei bis drei Unterpunkten und ein Schlussappell.
  • Pro und Kontra.


2. Inhaltlich achten Sie auf

  • den Nutzen für Ihr Publikum.
  • kraftvolle und positive Formulierungen.
  • eine schwungvolle Einleitung, die den Zuhörern Lust macht, Ihnen zu folgen.
  • Pausen, die Sie gekonnt einsetzen, während Sie das Publikum anschauen.
  • einen kraftvollen Schluss, damit man Sie gut in Erinnerung behält.


3. Arbeiten Sie schon lange vor der Rede mit Ihrem Körper

  • Machen Sie Entspannungsübungen und Stimmübungen.
  • Lockern Sie alle Gelenke und Muskeln und spüren Sie Ihre Energie.


4. Ändern Sie ggf. Ihre Innere Haltung

Fühlen Sie sich unsicher und macht Ihr innerer Kritiker Ihnen besonders vor der Rede zu schaffen?
Dann ändern Sie Ihre Gedanken und die Körperhaltung.
Richten Sie sich auf und sagen Sie zu sich: Ich kann das. Ich bin gut vorbereitet.
Ich habe etwas wichtiges zu sagen. JAAA.  Ich freue mich auf meinen Auftritt.
Ggf. hilft auch eine Siegerpose.

Ich bin sicher, wenn Sie alle Punkte beachten, wird es eine tolle Rede!

Viel Erfolg wünsche ich Ihnen
Ihre Astrid Fiedler

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Wenn Sie Unterstützung brauchen, bin ich sehr gerne für Sie da.

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Liebe Leserin, lieber Leser,

in meinem letzten Workshop ging es um den ersten Eindruck und das souveräne Auftreten.
Nun ja, souveränes Auftreten kann man erklären, besser ist es, wenn man wahrnimmt, wie es geht.

Wissen Sie, wie es geht?

Meine Teilnehmer machten einen Versuch.
Denn nur im Tun und Erleben werden wir uns selbst bewusst.
Wir erkennen, was wir selbst so verändern können, dass es zu uns passt.

Die Aufgabe war, den Seminarraum als Neuankömmling zu betreten, einfach so, wie man es immer macht. Anschließend gaben einige Teilnehmer/innen aus der Gruppe Rückmeldung zum Gesamtauftritt, aber auch zu Blickkontakt, Stimme und Körpersprache. Diese Rückmeldung von den anderen, aber auch das Beobachten, hilft sich seiner selbst bewusster zu werden.

Es war erstaunlich zu sehen, wie unterschiedlich jeder Mensch einen Raum betritt und wie dieser Auftritt von den anderen Personen wahrgenommen wird. Jede noch so kleine Unsicherheit wird registriert, aber auch jede souveräne Geste.

Und das ist unsere Auswertung:

Als sympathisch wurden von allen Teilnehmern der Blickkontakt, eine offene Körpersprache, das Eintreten mit angemessener Begrüßung und ein Lächeln gewertet. Aber auch ganz leichte Unsicherheiten, wie kurzes Schulterzucken oder kurzes nach unten blicken, wirkten auf die meisten sympathisch.

Unsympathisch wirkten Personen, die zu laut grüßten, die umfangreich erklärten, warum sie zu spät gekommen sind. Personen, die einfach zu viel Raum einnehmen.

Unsicher wirkte, wer hilflos mit den Schultern zuckte, keinen Blickkontakt aufnahm, nicht grüßte, schnell seinen Mantel an den Haken hängte und sich dann mit dem Blick auf seinen Stuhl konzentrierte.
Leider laden Unsicherheit und Selbstzweifel andere zu Respektlosigkeiten und Statusspielen ein.

Und was wirkt souverän?
Da gibt es viele Facetten. Hier die Wichtigsten:

Bevor Sie einen Raum betreten verschaffen Sie sich einen kurzen Überblick:
Hat der Workshop, das Seminar oder die Feier schon begonnen?
Wer und wo ist die Dozentin, der Meetingleiter, die Gastgeberin?
Wie agieren die anderen Teilnehmer?
Alternativ: Wer ist in dem Raum womit beschäftigt und werden Sie wahrgenommen?
Passen Sie Ihr Auftreten den Gegebenheiten an!

Die Stimme

Wenn Sie einen Raum betreten, grüßen Sie in einer Lautstärke, die zur Situation passt. Bei kleinen Runden nennen Sie Ihren Namen und nehmen dann Platz, ggf. warten Sie bis man Ihnen einen Patz anbietet.
Kommen Sie zu spät und die Gruppe arbeitet bereits, dann grüßen Sie die Dozentin, den Dozenten, Meetingleiter o.ä. und nehmen Platz. Kommentieren Sie Ihr Zuspätkommen nicht, auch um Entschuldigung brauchen Sie hier nicht zu bitten. Es spielt keine Rolle und nimmt nur Energie aus der Gruppe.
Alternativ: Wenn Sie zu einem Essen eingeladen wurden, dann signalisieren Sie dem Gastgeber, dass es Ihnen leid tut, dass Sie zu spät dran sind.

Die Körpersprache

Halten Sie den Kopf gerade und nehmen Sie Blickkontakt auf. Wenn Sie pünktlich sind, blicken Sie freundlich in die Runde. Wenn Sie mögen oder es üblich ist und nur wenige Menschen in dem Raum sind, begrüßen Sie mit Handschlag. Sind Sie zu spät dran, nehmen Sie nur Blickkontakt zum Seminarleiter o.a. auf.
Die Schultern sollten dabei locker, der Rücken gerade sein, die Arme leicht neben dem Körper schwingen.
Die Füße stehen schulterbreit oder Sie gehen festen ruhigen Schrittes.
Setzen Sie sich anschließend aufrecht und mittig auf den Stuhl.

Ein selbstbewusstes und souveränes Auftreten erleichtert den zwischenmenschlichen Umgang und lässt sich antrainieren. Meines Erachtens ist es wichtig, dass das Auftreten einer inneren Ausrichtung und Haltung folgt, das ist Arbeit, die sich wirklich lohnt.

Was meinen Sie, haben wir an alles gedacht?

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrem souveränen Auftritt und bin bei Bedarf gerne für Sie da.

Herzlichst Ihre Astrid Fiedler

Autorin: Astrid Fiedler IMAGEKONKRET

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