Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘Charisma’

Liebe Leserinnen und Leser,

am letzten Wochenende gab ich einen Workshop zur Entfaltung von Charisma.

Dieser Workshop mit all seinen Facetten hat mir und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern sehr viel Freude bereitet. Es war spannend zu erforschen, welche Puzzleteilchen das Gesamtbild eines Charismatikers ausmachen. Und es war spannend zu schauen, welche Elemente zu mehr Ausstrahlung und Schwung führen.

Welche Elemente sind es denn nun, die uns helfen unser Charisma zu entfalten und was macht einen charismatischen Menschen aus?

Aus meiner Sicht (und ganz sicher gibt es Ausnahmen)
1. lieben charismatische Menschen sich selbst und andere Wesen.
2. sind charismatische Menschen sich ihrer selbst bewusst.
3. kennen charismatischen Menschen ihre Werte und leben ihre Vision.
4. zeigen charismatische Menschen Interesse an Anderen und an der Welt.
5. sind charismatische Menschen mit sich selbst verbunden. Wenn sie strahlen, dann sind sie präsent.
6. können charismatische Menschen sich auf andere Menschen einschwingen.
7. sind charismatische Menschen mit Körper und Geist in Bewegung.
8. sind charismatische Menschen dankbar und leben in Fülle.
9. können charismatische Menschen sich sehr gut ausdrücken – mit Stimme, Sprache und Körper.

Früher ging man davon aus, dass diese „Gnadengabe“ nicht erlernbar sei. Heute weiß man, dass das sehr wohl der Fall ist. Wie Sie oben gelesen haben, kann das aber auch Arbeit auf vielen Baustellen bedeuten.

Jetzt werden Sie sicher wissen wollen, was Sie für Ihre Ausstrahlung und für Ihr Charisma tun können, oder?

Zu 1. Tägliche Mettameditation führt ganz sicher zu Selbst- und Nächstenliebe.

Zu 2. Tägliche Achtsamkeitsübungen und Rückmeldung von Anderen führen zu Selbstbewusstsein, im Sinne des „Ich bin mir meiner selbst bewusst – ich weiß, was ich tue.“

Zu 3. Lernen Sie Ihre Werte kennen und leben Sie sie, das gibt tägliche Glücksgefühle. Eines meiner wichtigste Werte ist das Dienen. Ich lebe diesen Wert, indem ich mich in der Flüchtlingshilfe engagiere. Das ist nicht immer einfach, macht mich persönlich aber froh. Und ich lebe diesen Wert in meinem Beruf. Wenn ich spüre, dass meine Kunden von meinem Wissen profitieren und sich wohler fühlen, dann bin ich glücklich.

Zu 4. Interessieren Sie sich für Andere.
Stellen Sie Fragen! Ich bin immer angenehm überrascht, wenn jemand Fragen stellt.
Die meisten Menschen erzählen lieber von sich, anstatt Fragen zu stellen.

Zu 5. Der Geist befindet sich im Körper und strahlt von innen nach außen. In meinem Workshop machten wir eine Meditation dazu, die alle sehr berührt hat und es war beeindruckend zu sehen, wie sehr die Strahlkraft nach außen wirkte.

Diese Meditation habe ich nun als Audiodatei erstellt und stelle sie als Geschenk zur Verfügung. Lesen und hören Sie weiter unten.

Zu 6. Beobachten Sie Ihr Gegenüber und fragen Sie sich, wie es ihm geht. Gehen Sie in Kontakt! Analysieren Sie Mimik – können Sie die Gefühle erkennen?

Zu 7. Gehen Sie spazieren, am besten täglich in der Natur. Machen Sie Yoga oder Tai Chi.

Zu 8. Fragen Sie sich jeden Tag, wofür Sie dankbar sein können. Ich bin sicher, das ist viel. Und: Geben Sie von Herzen! Egal ob Geld, Dinge, ein Lächeln, Zeit oder  …

Zu 9. Trainieren Sie Ihre Ausdrucksfähigkeit – es gibt in Deutschland so viele Möglichkeiten, egal, ob es ein Rednerclub ist oder ein Wochenendworkshop. Kleiden Sie sich so, dass Sie sich wohl fühlen. Lassen Sie es sich gut gehen.

Das klingt nach viel Arbeit? Jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt –  gehen Sie einfach los 🙂

Und vielleicht beginnen Sie mit dieser Meditation für mehr Ausstrahlung.

Da es meine erste Mediation ohne Teilnehmer ist, an denen ich mich sonst orientiere, freue ich mich auf Ihre Rückmeldung und wünsche Ihnen einen schönen Erfolg. 
Ihre Astrid Fiedler

 

 

Read Full Post »

Liebe Leserin, lieber Leser,

ist ein leerer Blumenerdeplastiksack wertvoll?
Was ist überhaupt wertvoll?
Wofür könnten wir dankbar sein?

Heute wollte ich einen langen Spaziergang machen, um mich auf einen Vortrag einzustimmen.
Ich fuhr zum Zollenspieker Fährhaus, setzte mit der Fähre nach Hoopte über und bog nach links, um am grünen Elbdeich entlang zu spazieren.
Nach etwa 30 Minuten versperrte mir ein Zaun der Bundespolizei den Weg.
Ich wollte weiter: Also schnell geschaut welche Möglichkeiten es gibt, das Grenzgebiet umwandert und an der anderen Seite wieder hinunter an die Elbe.

Nach weiteren 10 Minuten zogen hinter mir dicke, dunkle Regenwolken auf und ich überlegte, was ich tun sollte, denn ich hatte keinen Regenschutz dabei und hatte wenig Lust, mich durchregnen zu lassen.
Zurück oder weiter gehen?
Ich wollte weiter, also ging ich weiter, voller Vertrauen, dass sich mir schon etwas anbieten würde.

3 Minuten später: Weit und breit kein Haus in Sicht und die ersten dicken Tropfen fielen.
Ich brauchte eine schnelle Lösung.
Bäume, die mir Schutz bieten konnten, die sah ich zwar, aber bis dahin wäre ich komplett durchnässt.

Und plötzlich sah ich sie, die Lösung:
Am oberen Deichrand, nahe der Straße, lag ein schwarzer, leerer Blumenerdeplastiksack.
Was für ein Schatz!
Dankbar und zufrieden stapfte ich, den Sack über meinen Kopf haltend, in Richtung Baumgruppe, setzte mich in eine Astgabel und wartete bis die Regenwolken vorbeigezogen waren.

Hier im Baum fiel mir auf, dass nicht nur das Leben, sondern auch viele Menschen uns sehr oft tolle Angebote bereithalten.
Wie schön ist es, wenn wir sie wahrnehmen und zugreifen können.
Wie schön ist es, wenn wir dafür Dankbarkeit fühlen können.
Egal, ob uns jemand die Tür aufhält, sich Zeit für uns nimmt oder einen Kompromiss für uns eingeht, es ist ein tolles Angebot!
Wir sollten das nicht als Selbstverständlichkeit hinnehmen, sondern vielmehr Wertschätzung und Dankbarkeit zeigen.
Damit beschenken wir nicht nur die anderen Menschen, sondern bereiten auch uns selbst Freude und Glück.

Übrigens: Gute Umgangsformen funktionieren so fast von alleine und die Ausstrahlung verändert sich positiv.

Ich wünsche Ihnen in dieser Woche Wachheit für die Angebote der Welt und viel Freude damit.

Herzlicht
Astrid Fiedler

Read Full Post »

Liebe Leserin und lieber Leser,

schön, dass Sie wieder dabei und bereit für die elfte Lektion sind.

Sicher haben Sie in der vergangenen Woche Ihr eigenes Gesprächsverhalten und das der anderen analysiert.

Vielleicht haben Sie sich selbst dabei ertappt, dass Sie viel zu viel geredet haben und so gar nichts über den anderen erfahren konnten? Gut, dass es Ihnen aufgefallen ist! Stellen Sie jetzt Ihr Gesprächsverhalten einfach um.

Vielleicht haben Sie sich aber auch mit einer Quasselstrippe unterhalten, oder haben eine schüchterne Person aus der Reserve gelockt –  herzlichen Glückwunsch, weiter so!

In dieser Woche trainieren Sie, wie Sie sich in Gespräche einklinken. Das ist für die meisten meiner Workshopteilnehmer immer die größte Herausforderung. Mit meinem Drei-Schritte-Programm wird es ganz einfach.

Schritt 1: Machen Sie sich sichtbar und nehmen Sie zu wenigstens einer Person Blickkontakt auf.

Schritt 2:  Hören Sie zu und signalisieren Sie durch Ihre freundliche, offene Körpersprache, dass Sie am Gespräch teilnehmen möchten.

Schritt 3: In einer Gesprächspause begrüßen Sie die anderen und, wenn es sich ergibt, tragen Sie etwas zum Thema bei.

Die Schritte können je nach Situation variieren und Zwischenschritte können notwendig sein, z.B. könnten Sie folgende Fragen stellen:

  • „Störe ich?“
  •  „Wie heißen Sie?“

Oder Zusatzinformationen zu Ihrer Person:

  • „Ich bin Willi Witzig und wohne im Hotel … .“
  • „Ich bin Lilli Lustig und leite eine Filiale des Versicherungsunternehmens … .“

Beobachten Sie, welcher Zwischenschritt angemessen ist. Sammeln Sie Ihre Erfahrungen und probieren Sie aus. Trainieren Sie täglich mindestens 1-2 Mal.

Ich bedanke mich, dass Sie diesen Beitrag gelesen haben und wünsche Ihnen viele tolle Gespräche und interessante Begegnungen.

Ihre Expertin für gepflegten Smalltalk
Astrid Fiedler

Read Full Post »

Liebe Leserin und lieber Leser,

schön, dass Sie wieder dabei und bereit für die zehnte Lektion sind.

Sicher haben Sie schon einige Gespräche mit Bravour gemeistert und darüber freue ich mich mit Ihnen.

Und damit das so bleibt, lesen Sie heute, welche Herausforderungen Ihnen begegnen können und wie Sie damit umgehen. An dieser Stelle sei gesagt, dass nicht nur die Anderen eine Herausforderung sein können.

Deshalb ist Ihre Aufgabe in dieser Woche, das eigene Gesprächsverhalten zu überprüfen, denn jeder ist verantwortlich dafür, dass Smalltalk gelingt. Und er gelingt sehr gut, wenn alle Gesprächspartner in den Smalltalk einbezogen werden und in etwa gleiche Wortanteile haben.

Diesmal geht es um schüchterne Personen und um Vielredner.

Tipp 1: Schüchterne werden mit offenen Fragen sanft aus der Reserve gelockt. (s.a. Lektion 4).

Eine kleine Geschichte:
Vor einigen Jahren gab ich mit einer anderen Dozentin ein Seminar am Meer. Die Kollegin war privat eher schüchtern, aber mit offenen Fragen und Anekdoten von mir konnten wir uns am ersten Abend eine Weile ganz prima unterhalten. Wir fanden heraus, dass wir beide stundenlange Spaziergänge am Meer sehr mögen. Damit hatten wir die erste Gemeinsamkeit gefunden und verabredeten uns für den nächsten Morgen am Meer. Diese Spaziergänge waren wunderbar, aus dem Smalltalk entwickelten sich in kurzer Zeit Gespräche in einer angenehmen Tiefe und wir haben sehr viele weitere Gemeinsamkeiten entdeckt. Inzwischen reisen wir mindestens einmal im Jahr ans Meer und es ist immer wieder ein sehr schönes Erlebnis.

Tipp 2. Wenn Sie selbst schüchtern sind, dann fällt es Ihnen vielleicht leichter Fragen zu stellen und nur wenig zu erzählen. In jedem Fall sollten Sie etwas von sich preisgeben, sonst fühlt sich ihr Gesprächspartner eventuell ausgefragt. Finden Sie Gemeinsamkeiten heraus und schaffen Sie darüber eine Verbindung!

Tipp 3: Vielredner werden sanft ausgebremst.
Kennen Sie folgendes Szenario? Sie sind auf einer Party und irgendjemand erzählt Ihnen seit 20 Minuten sein Leben. Sie kennen inzwischen seine Krankengeschichte, sämtliche ekligen Wundheilungsstörungen, sowie die Namen der Ärzte, die nur Mist gebaut haben. Sie wissen, dass das Mittagessen im Krankenhaus miserabel ist, die Pfleger unfreundlich sind und die polnische Reinigungskraft natürlich nicht ordentlich putzt. Außerdem riecht es nach Krankenhaus und und und.
Wie fühlen Sie sich in dieser Situation?
Wohl? Unwohl?

Wenn Sie sich wohl fühlen, ist alles ok, aber viele Menschen harren aus, weil sie nicht unhöflich sein wollen.
Meine Frage: Ist es denn höflich, anderen Menschen die Party zu vermiesen?
Ist es höflich, fremde Menschen als Mülleimer zu missbrauchen?

Also: Nichts wie weg, aber stilvoll!
Der richtige Zeitpunkt ist der, wenn Sie sich unwohl fühlen. Handeln Sie und übernehmen Sie Verantwortung für Ihr Wohlergehen!

Step 1: Signalisieren Sie Verständnis für die missliche Lage.
GP: „… Wundheilungsstörungen am Bein …“.
Sie: „Das klingt ja gar nicht gut“.
GP: „Die Ärzte haben überhaupt keine Ahnung…“.
Sie: „Ja, die Lage hat sich sehr verschlechtert in den Krankenhäusern, aber ich habe einen sehr guten Hausarzt, bei welchem Hausarzt sind Sie denn?
GP: „Bei Dr. Rosenbom am Rathausmarkt.“

Step 2: Lenken Sie das Gespräch auf ein anderes Thema.
Sie: „Ach das ist ja auch eine schöne Ecke, da ist doch gerade Weinfest auf dem Rathausmarkt, oder?“

Sie sehen, es geht ganz leicht und Übung macht den Meister.
Das ist Ihre Woche, um Herausforderungen zu meistern.

Ich bedanke mich, dass Sie diesen Beitrag gelesen haben und wünsche Ihnen viele tolle Gespräche.

Ihre Expertin für gepflegten Smalltalk
Astrid Fiedler

„Die Minute, in der man das zu tun beginnt, was man tun will, ist der Anfang einer wirklich anderen Art des Lebens.“ Richard Buckminster Fuller, Erfinder

Read Full Post »

Liebe Leserin und lieber Leser,

schön, dass Sie wieder dabei und bereit für die neunte Lektion sind.
Sicher haben Sie inzwischen viele Erfahrungen gesammelt, die den Einstieg in den Smalltalk erleichtern.
Nach dieser Lektion sind Sie soweit, ganz zwanglos ein Gespräch am Laufen zu halten. Dabei nutzen Sie für den Anfang Elemente, die Sie schon in den vorherigen Lektionen gelernt haben.

Sie erinnern sich?

  • Smalltalk ist positiv und leicht!
  • Sie bringen sich in eine freundliche, positive Grundstimmung und entspannen sich. Diese innere Haltung drückt sich auch in Ihrer Körperhaltung und Ihrem Blickkontakt aus. Das heißt: Sie stehen offen und zugewandt.
  • Jeder Mensch hat etwas Interessantes zu erzählen und darum sind Sie ehrlich interessiert an der anderen Person.
  • Sie beziehen sich mit Ihrer offenen Frage oder einem freundlichen Kommentar auf die Situation, die Person oder die Umgebung.

Vorsicht Stolperfallen:

  • Starren Sie Ihren Gesprächspartner nicht an, schauen Sie aber auch nicht ständig woanders hin!
  • Halten Sie die Distanzzonen ein. Das ist in etwa eine Armlänge Abstand zu Ihrem Gegenüber. Probieren Sie an mehreren Personen aus, wie Ihr Gegenüber reagiert und wie Sie sich selbst fühlen, wenn Sie etwas weiter weg stehen (ca. 1,5 Armlängen) oder sich etwas annähern (0,5 Armlängen). Das schult Ihre Wahrnehmung für Ihre eigenen Distanzzonen und die  Ihrer Gesprächspartner, die durchaus variieren können.

Tipp 1: Versuchen Sie Gemeinsamkeiten zu finden und beziehen Sie sich darauf.
Es ist ganz einfach!
Sie sind in einem Sportclub oder Gesangsverein?
Dann haben Sie offensichtlich ein gemeinsames Interesse, denn Sie treiben Sport oder singen gemeinsam.

Sie Sind auf eine Party eingeladen?
Was meinen Sie, haben Sie auch hier Gemeinsamkeiten?
Ja! Denn Sie wurden beide auf diese Party eingeladen.

Und jetzt wird es spannend, denn außerhalb dieser Kontexte gibt es vielleicht noch mehr Gemeinsamkeiten.
Vielleicht haben Sie denselben Lieblingsurlaubsort und könnten sich über Ihr Lieblingsrestaurant oder das kulturelle Angebot unterhalten. Vielleicht liegt zufällig neben der Sporttasche Ihres Sportskollegen ein Urlaubsprospekt mit Angeboten zu Jersey und Guernsey.
Das ist Ihre Chance! Finden Sie Gemeinsamkeiten  heraus!
Wie?
Mit „W-Fragen“ und aktivem Zuhören. Tauschen Sie Fakten aus und stellen Sie Fragen.

Beispiel 1: Urlaub

Sie: „Oh, ich sehe, Sie haben sich ein Prospekt über Jersey besorgt, waren Sie schon mal dort?“ (Kommentar und offene Frage).
Antwort: „Ja, ich interessiere mich schon lange dafür, waren Sie schon mal dort?“ (Kommentar und offene Frage).
Sie: „Ja, mir haben es besonders die alten Herrenhäuser angetan und eine Paddeltour entlang der Küste kann ich auch sehr empfehlen.“ (Sie erzählen etwas über Ihre Erfahrungen).
Usw., usw.

Beispiel 2: Party

Sie stellen während der Party, am Buffet fest, dass Sie beide Vegetarier sind und  könnten sich über tolle vegetarische Restaurants austauschen.
P1: „Ah, hier gibt es ja viele Köstlichkeiten ohne Fleisch, das ist schön.“
P2: „Ach, essen Sie auch kein Fleisch?“
P1: „Ja, seit 20 Jahren. Da freue ich mich, dass ich hier nicht verhungern muss (Lachen).“
P2.: „Ja, es hat sich viel verändert in den letzten Jahren, inzwischen gibt es ja bereits tolle vegetarische Restaurants. Waren Sie schon mal im…?“

Sie sehen es ist ganz einfach. Auch hier habe ich wieder mit dem Wechsel  von Frage und Kommentar gearbeitet.
Sicher haben Sie auch gemerkt, dass es hilfreich ist, etwas über sich und seine Vorlieben zu erzählen, damit das Gespräch im Gange bleibt.

Tipp 2: Erzählen Sie über sich, Ihre Hobbys, Vorlieben, Ihren Geschmack. Achten Sie darauf, wie persönlich  Sie werden wollen und können. Die Gesprächsanteile sollten zwischen den Smalltalkpartnern in etwa gleich verteilt sein.

Tauschen Sie sich aus und lernen sich kennen. Das ist Ihre Woche für neue Kontakte.

Ich bedanke mich, dass Sie diesen Beitrag gelesen haben und wünsche Ihnen viele nette Gespräche.

Ihre Expertin für gepflegten Smalltalk
Astrid Fiedler

Read Full Post »

Liebe Leserin und lieber Leser,
ich wünsche Ihnen, dass Sie sehr gut in das neue Jahr gekommen sind und schon viele Smalltalksituationen genießen konnten.

Damit es so weiter geht, beschäftigen wir uns in unserer 8. Lektion mit dem Thema Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten gewinnen.

Vielleicht haben Sie sich an mancher Stelle gefragt, wann ich Ihnen denn endlich praktische Tipps gebe, Ihnen sogenannte Türöffner nenne und Sätze sage, die Sie sagen könnten.

Schwierigkeiten beim Smalltalk haben erwiesenermaßen zu über 90 % mit inneren Blockaden zu tun. Indem Sie dieses Programm gewissenhaft durchführen, bauen Sie diese Blockaden ab! Ich versichere Ihnen: In Zukunft fallen Ihnen IHRE für Sie passenden Sätze ganz von alleine ein. So wirken Sie authentisch, klar und vertrauensvoll.

8. Lektion
Stärken erkennen und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten gewinnen.

Tipp 1: Schreiben Sie in Ihr Notizbuch alles, was Sie gut können. Vielleicht können Sie gut organisieren, kochen oder malen – schreiben Sie es auf! Sie fahren Einrad oder laufen entspannt Schlittschuh? Aufschreiben! Sie können gut im Kopf rechnen oder haben eine schöne Handschrift, sind Experte in Ihrem Beruf  oder können gut zuhören? Schreiben Sie in dieser Woche wenigstens 10 Stärken auf! Lassen Sie etwas Platz, bevor Sie mit dem nächsten Thema beginnen, damit Sie täglich 1-2 Fähigkeiten ergänzen können.

Tipp 2: Schreiben Sie alles auf, was Sie an sich mögen oder was andere an Ihnen schätzen. Sie mögen Ihre Haare oder die Hände? Aufschreiben! Sie sind kollegial? Schreiben Sie in dieser Woche wenigstens 10 Eigenschaften auf und ergänzen Sie täglich.

Tipp 3: Schreiben Sie Smalltalksituationen auf, die Ihnen gefallen haben.

Tipp 4: Schreiben Sie eine Smalltalksituation auf, die nicht nach Ihren Wünschen verlaufen ist. In den darauffolgenden Zeilen schreiben Sie auf, wie die Situation hätte verlaufen müssen, damit Sie zufrieden sind. Ergänzen Sie mit weiteren Situationen auf, wie oben beschrieben.
Bsp: Sie waren auf eine Silvesterfeier eingeladen und haben jemanden angesprochen mit den Worten: „Tolles Buffet hier, das sieht ja alles sehr vielversprechend aus.“ Dieser jemand sagt „ja“ und verlässt das Buffet.
Welche Reaktion halten Sie für angemessen? Beschreiben Sie die Situation Ihren Wünschen entsprechend.  Z.B. “ Oh ja, das sieht wirklich lecker aus, ich habe vorhin schon von dem Lachs probiert, den kann ich wirklich empfehlen. Was spricht Sie denn am meisten an?“. Usw. usw.

Nehmen Sie sich für diese Übungen und Ergänzungen täglich 30  Minuten Zeit.

Ich bedanke mich, dass Sie diesen Beitrag gelesen haben und wünsche Ihnen viel Freude beim Finden toller Eigenschaften, Fähigkeiten und inspirierender Smalltalksituationen.

Dieses Jahr wird Ihr Smalltalkjahr!

Herzliche Grüße, Ihre Smalltalkexpertin
Astrid Fiedler
„Nicht den Berg bezwingen wir, sondern uns selbst.“
(Sir Edmund Hillary, erster Mensch auf dem Mount Everest)

Read Full Post »

Ich freue mich, dass Sie dabei sind – herzlich willkommen!

Sind Sie heute das erste Mal auf dieser Seite? Ist Smalltalk eine echte Herausforderung für Sie? Möchten Sie wirklich etwas verändern?  Dann bearbeiten Sie bitte die letzten Lektionen, bevor Sie mit dieser Lektion beginnen!

Sie haben die anderen Lektionen bereits erledigt?

Ich gratuliere Ihnen – die schwerste Aufgabe ist geschafft und Sie haben  bereits viel über sich und andere gelernt.

Sie wissen nun, warum Sie andere Menschen nicht ansprechen (Ihre Glaubenssätze), wo und wann Sie jemanden ansprechen können (Orte und Situationen) und was Ihnen hilft (Erlaubnissätze und positive Glaubenssätze). Aus meinen Trainings weiß ich, dass es vielen Menschen zunächst schwer fällt, an die Macht der Glaubenssätze zu glauben. Vielleicht geht es Ihnen auch so und Sie zweifeln, dass diese Sätze Veränderungen bewirken. Ich möchte Ihnen aus meiner Erfahrung heraus, die ich mit vielen Menschen gemacht habe, sagen: Bleiben Sie am Ball und nutzen Sie dieses wichtige Instrument für eine tiefgreifende Veränderung. Sie werden schon bald merken, dass Sie ganz allgemein selbstbewusster und sicherer im Umgang mit anderen Menschen werden. Dabei unterstützt Sie auch die nächste Lektion.

4. Lektion

Gestern erzählte mir meine dänische Cousine, dass sie kürzlich mit einem Kollegen über einige Stunden eine Autofahrt nach Kopenhagen machte. Sie unterhielten sich gut – dennoch hatte sie irgendwann das Gefühl, er interessiere sich nicht.

Was war passiert?

Sie fragteer stellte keine Fragen.

Aus meinen Workshops weiß ich, dass Männer sehr häufig unsicher sind, was und wie sie fragen dürfen.

Ihre Aufgaben in dieser Woche:

Denken Sie sich jeden Tag drei offene Fragen oder drei positive Kommentare aus, die Sie für eine Kontaktaufnahme nutzen könnten  und schreiben Sie diese in Ihr Notizbuch.

Offene Fragen enthalten ein gesprochenes oder gedachtes: was, wie, woher, wo, wann, womit oder wohin.

Beispiel: Supermarkt

„Ah – die Scampis (was) sehen lecker aus, hatten Sie schon mal welche von hier (woher)?“

„Wo finde ich sie?“

Lassen Sie sich überraschen, wie kreativ Sie sind!

Vielleicht bedenken Sie bei dieser Aufgabe auch Weihnachtsfeiern und die Silvesterparty.

Der folgende Leitsatz von Adolph Freiherr Knigge hilft:
„Interessiere dich für andere, wenn du willst, dass andere sich für dich interessieren.“

Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei dieser Entdeckungsreise.

Lesen Sie zum Thema Weihnachtsfeiern und Silvesterparty auch meinen Newsletter: Was anziehen an Weihnachten und Silvester?

http://www.imagekonkret.de//kontakt/newsletter.php

Ihre Smalltalk-Expertin

Astrid Fiedler

Read Full Post »

Older Posts »

%d Bloggern gefällt das: