Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘Business’

Liebe Leserin, lieber Leser,

kürzlich kam eine Kundin zu mir ins Coaching und fragte mich, ob es denn richtig sei zur Begrüßung die Handschuhe auszuziehen, oder ob man sie anbehalten könne.

Die Handschuhe hatte sie bereits ausgezogen, um mir Ihre Hand zu reichen.

Meine Kundin hat offensichtlich ein gutes Gefühl für stilvolle Umgangsformen, denn es ist vollkommen richtig: Man zieht den Handschuh aus, wenn man jemanden begrüßt.

Diese Regel stammt noch aus der Ritterzeit und hält sich bis heute. Durch das Ablegen der Handschuhe signalisierte man, dass man in Frieden kam.

Heute ist es so, dass besonders ältere Menschen diese Geste sehr wichtig finden. Aber auch viele jüngere Menschen empfinden es als höflich dies zu tun. Ziehen Sie also auch bei Schmuddelwetter kurz Ihren Handschuh aus, wenn Sie jemandem die Hand reichen wollen. Im Business sollten Sie es auf jeden Fall tun.

Wenn es ganz ungemütlich ist und nur ein kurzer Schwatz geplant ist, schlagen Sie einfach vor: „Heute ist es so kalt, wollen wir unsere Handschuhe ausnahmsweise anbehalten?“ Wichtig ist nur, dass Sie es kommunizieren, dann kann der Andere Ihre Handlung besser einordnen.

Übrigens es gibt eine Ausnahme: Abendgarderobe. Feine lange Handschuhe zum Abendkleid dürfen Sie als Dame zur Begrüßung anbehalten.

Ich wünsche Ihnen einen sonnigen Oktober und grüße Sie herzlich

Ihre

Astrid Fiedler

Read Full Post »

Liebe Leserin und lieber Leser,

schön, dass Sie wieder dabei und bereit für die elfte Lektion sind.

Sicher haben Sie in der vergangenen Woche Ihr eigenes Gesprächsverhalten und das der anderen analysiert.

Vielleicht haben Sie sich selbst dabei ertappt, dass Sie viel zu viel geredet haben und so gar nichts über den anderen erfahren konnten? Gut, dass es Ihnen aufgefallen ist! Stellen Sie jetzt Ihr Gesprächsverhalten einfach um.

Vielleicht haben Sie sich aber auch mit einer Quasselstrippe unterhalten, oder haben eine schüchterne Person aus der Reserve gelockt –  herzlichen Glückwunsch, weiter so!

In dieser Woche trainieren Sie, wie Sie sich in Gespräche einklinken. Das ist für die meisten meiner Workshopteilnehmer immer die größte Herausforderung. Mit meinem Drei-Schritte-Programm wird es ganz einfach.

Schritt 1: Machen Sie sich sichtbar und nehmen Sie zu wenigstens einer Person Blickkontakt auf.

Schritt 2:  Hören Sie zu und signalisieren Sie durch Ihre freundliche, offene Körpersprache, dass Sie am Gespräch teilnehmen möchten.

Schritt 3: In einer Gesprächspause begrüßen Sie die anderen und, wenn es sich ergibt, tragen Sie etwas zum Thema bei.

Die Schritte können je nach Situation variieren und Zwischenschritte können notwendig sein, z.B. könnten Sie folgende Fragen stellen:

  • „Störe ich?“
  •  „Wie heißen Sie?“

Oder Zusatzinformationen zu Ihrer Person:

  • „Ich bin Willi Witzig und wohne im Hotel … .“
  • „Ich bin Lilli Lustig und leite eine Filiale des Versicherungsunternehmens … .“

Beobachten Sie, welcher Zwischenschritt angemessen ist. Sammeln Sie Ihre Erfahrungen und probieren Sie aus. Trainieren Sie täglich mindestens 1-2 Mal.

Ich bedanke mich, dass Sie diesen Beitrag gelesen haben und wünsche Ihnen viele tolle Gespräche und interessante Begegnungen.

Ihre Expertin für gepflegten Smalltalk
Astrid Fiedler

Read Full Post »

Liebe Leserin und lieber Leser,

schön, dass Sie wieder dabei und bereit für die zehnte Lektion sind.

Sicher haben Sie schon einige Gespräche mit Bravour gemeistert und darüber freue ich mich mit Ihnen.

Und damit das so bleibt, lesen Sie heute, welche Herausforderungen Ihnen begegnen können und wie Sie damit umgehen. An dieser Stelle sei gesagt, dass nicht nur die Anderen eine Herausforderung sein können.

Deshalb ist Ihre Aufgabe in dieser Woche, das eigene Gesprächsverhalten zu überprüfen, denn jeder ist verantwortlich dafür, dass Smalltalk gelingt. Und er gelingt sehr gut, wenn alle Gesprächspartner in den Smalltalk einbezogen werden und in etwa gleiche Wortanteile haben.

Diesmal geht es um schüchterne Personen und um Vielredner.

Tipp 1: Schüchterne werden mit offenen Fragen sanft aus der Reserve gelockt. (s.a. Lektion 4).

Eine kleine Geschichte:
Vor einigen Jahren gab ich mit einer anderen Dozentin ein Seminar am Meer. Die Kollegin war privat eher schüchtern, aber mit offenen Fragen und Anekdoten von mir konnten wir uns am ersten Abend eine Weile ganz prima unterhalten. Wir fanden heraus, dass wir beide stundenlange Spaziergänge am Meer sehr mögen. Damit hatten wir die erste Gemeinsamkeit gefunden und verabredeten uns für den nächsten Morgen am Meer. Diese Spaziergänge waren wunderbar, aus dem Smalltalk entwickelten sich in kurzer Zeit Gespräche in einer angenehmen Tiefe und wir haben sehr viele weitere Gemeinsamkeiten entdeckt. Inzwischen reisen wir mindestens einmal im Jahr ans Meer und es ist immer wieder ein sehr schönes Erlebnis.

Tipp 2. Wenn Sie selbst schüchtern sind, dann fällt es Ihnen vielleicht leichter Fragen zu stellen und nur wenig zu erzählen. In jedem Fall sollten Sie etwas von sich preisgeben, sonst fühlt sich ihr Gesprächspartner eventuell ausgefragt. Finden Sie Gemeinsamkeiten heraus und schaffen Sie darüber eine Verbindung!

Tipp 3: Vielredner werden sanft ausgebremst.
Kennen Sie folgendes Szenario? Sie sind auf einer Party und irgendjemand erzählt Ihnen seit 20 Minuten sein Leben. Sie kennen inzwischen seine Krankengeschichte, sämtliche ekligen Wundheilungsstörungen, sowie die Namen der Ärzte, die nur Mist gebaut haben. Sie wissen, dass das Mittagessen im Krankenhaus miserabel ist, die Pfleger unfreundlich sind und die polnische Reinigungskraft natürlich nicht ordentlich putzt. Außerdem riecht es nach Krankenhaus und und und.
Wie fühlen Sie sich in dieser Situation?
Wohl? Unwohl?

Wenn Sie sich wohl fühlen, ist alles ok, aber viele Menschen harren aus, weil sie nicht unhöflich sein wollen.
Meine Frage: Ist es denn höflich, anderen Menschen die Party zu vermiesen?
Ist es höflich, fremde Menschen als Mülleimer zu missbrauchen?

Also: Nichts wie weg, aber stilvoll!
Der richtige Zeitpunkt ist der, wenn Sie sich unwohl fühlen. Handeln Sie und übernehmen Sie Verantwortung für Ihr Wohlergehen!

Step 1: Signalisieren Sie Verständnis für die missliche Lage.
GP: „… Wundheilungsstörungen am Bein …“.
Sie: „Das klingt ja gar nicht gut“.
GP: „Die Ärzte haben überhaupt keine Ahnung…“.
Sie: „Ja, die Lage hat sich sehr verschlechtert in den Krankenhäusern, aber ich habe einen sehr guten Hausarzt, bei welchem Hausarzt sind Sie denn?
GP: „Bei Dr. Rosenbom am Rathausmarkt.“

Step 2: Lenken Sie das Gespräch auf ein anderes Thema.
Sie: „Ach das ist ja auch eine schöne Ecke, da ist doch gerade Weinfest auf dem Rathausmarkt, oder?“

Sie sehen, es geht ganz leicht und Übung macht den Meister.
Das ist Ihre Woche, um Herausforderungen zu meistern.

Ich bedanke mich, dass Sie diesen Beitrag gelesen haben und wünsche Ihnen viele tolle Gespräche.

Ihre Expertin für gepflegten Smalltalk
Astrid Fiedler

„Die Minute, in der man das zu tun beginnt, was man tun will, ist der Anfang einer wirklich anderen Art des Lebens.“ Richard Buckminster Fuller, Erfinder

Read Full Post »

Ich freue mich, dass Sie wieder dabei sind – herzlich willkommen.

Schön, dass Sie die Herausforderung annehmen und wirklich etwas verändern möchten.

Es ist bereits viel passiert: Sie haben die Situationen ausfindig gemacht, in denen Sie gehemmt sind, alte Glaubenssätze aufgedeckt und haben sich neue positive Erlaubnis- und Glaubenssätze erarbeitet. Sie wissen auch, welche einleitenden Fragen Sie stellen können.

TIPP 1: Wenn Sie in neue Smalltalk-Situationen geraten, in denen Ihnen nichts einfällt, schreiben Sie weiterhin Ihre alten Glaubenssätze auf. Formulieren Sie diese in positive, aufrichtende Glaubenssätze um.

TIPP 2: Spüren Sie doch einmal in sich hinein. Wie fühlt es sich an, wenn Sie zu sich selbst sagen: „Ich bin total langweilig und weiß auch gar nicht, was ich erzählen soll“. Wie reagiert Ihr Körper? Spüren Sie, dass Sie nicht mehr so tief atmen, der Körper sich anfühlt als würde er immer kleiner?

Und wie fühlt es sich an, wenn Sie zu sich selbst sagen: „Ich bin interessiert und  interessant und habe eine Menge zu erzählen“. Wie reagieren Atmung und Körper jetzt? Fühlen Sie, wie Sie sich innerlich aufrichten?

Ist Ihre Körperwahrnehmung nicht so ausgeprägt, dass Sie etwas wahrnehmen? Glauben Sie mir, Ihr Körper und Ihre Psyche reagieren auf diese Sätze! Und darum gebe ich Ihnen ein weiteres sehr effektives Instrument an die Hand, das Sie schnell weiter bringen wird: Schreiben Sie sich Ihre positiven Glaubenssätze mindestens 5- bis 10-mal am Tag auf. Wenn Sie mögen auch häufiger. Nutzen Sie die neuen Glaubenssätze wie Medizin, 3 x 5 Sätze am Tag. Positive Nebenwirkungen garantiert!

5. Lektion

Kürzlich wurde ich in einem meiner Seminare von einem männlichen Teilnehmer gefragt, ob man denn als Mann einer Frau Komplimente machen darf?  Ich gab die Frage weiter an die anderen Teilnehmer und es stellte sich heraus, dass die meisten Herren verunsichert waren. Ich kann das gut verstehen, denn viele Menschen haben Probleme ein Kompliment anzunehmen. Das Spannende aber ist, dass die meisten Menschen sich darüber freuen.

Ich finde, dass Komplimente Geschenke sind – dazu kostenlos und völlig unverbindlich. Sie bringen etwas Licht in den Alltag und heben die Stimmung. Eine tolle Sache!

Ihre Aufgaben in dieser Woche:

Denken Sie sich jeden Tag drei Komplimente aus, die Sie z.B. Weihnachten nutzen können  und schreiben Sie diese in Ihr Notizbuch.

Vorsicht: Das Kompliment an Ihre Freundin oder Frau, dass sie heute wieder besonders sexy aussieht, kann eine schöne Wirkung haben. Das gleiche Kompliment an die Kollegin oder Geschäftspartnerin während der Weihnachtsfeier könnte daneben gehen. „Das Kleid steht Ihnen gut“, ist hingegen möglich.

Gehen Sie Weihnachten jemanden besuchen? Sagen Sie doch mal: „Auf Deine leckeren Weihnachtsplätzchen/Gänsebraten freue ich mich schon das ganze Jahr“.

Und wie reagiert man am besten auf Komplimente?                                               Einfach DANKE sagen, das reicht für den Anfang.

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Finden schöner, erfrischender, aufmunternder oder erhellender Komplimente, Ihre

Astrid Fiedler

Read Full Post »

Ich freue mich, dass Sie dabei sind – herzlich willkommen!

Sind Sie heute das erste Mal auf dieser Seite? Ist Smalltalk eine echte Herausforderung für Sie? Möchten Sie wirklich etwas verändern?  Dann bearbeiten Sie bitte die letzten Lektionen, bevor Sie mit dieser Lektion beginnen!

Sie haben die anderen Lektionen bereits erledigt?

Ich gratuliere Ihnen – die schwerste Aufgabe ist geschafft und Sie haben  bereits viel über sich und andere gelernt.

Sie wissen nun, warum Sie andere Menschen nicht ansprechen (Ihre Glaubenssätze), wo und wann Sie jemanden ansprechen können (Orte und Situationen) und was Ihnen hilft (Erlaubnissätze und positive Glaubenssätze). Aus meinen Trainings weiß ich, dass es vielen Menschen zunächst schwer fällt, an die Macht der Glaubenssätze zu glauben. Vielleicht geht es Ihnen auch so und Sie zweifeln, dass diese Sätze Veränderungen bewirken. Ich möchte Ihnen aus meiner Erfahrung heraus, die ich mit vielen Menschen gemacht habe, sagen: Bleiben Sie am Ball und nutzen Sie dieses wichtige Instrument für eine tiefgreifende Veränderung. Sie werden schon bald merken, dass Sie ganz allgemein selbstbewusster und sicherer im Umgang mit anderen Menschen werden. Dabei unterstützt Sie auch die nächste Lektion.

4. Lektion

Gestern erzählte mir meine dänische Cousine, dass sie kürzlich mit einem Kollegen über einige Stunden eine Autofahrt nach Kopenhagen machte. Sie unterhielten sich gut – dennoch hatte sie irgendwann das Gefühl, er interessiere sich nicht.

Was war passiert?

Sie fragteer stellte keine Fragen.

Aus meinen Workshops weiß ich, dass Männer sehr häufig unsicher sind, was und wie sie fragen dürfen.

Ihre Aufgaben in dieser Woche:

Denken Sie sich jeden Tag drei offene Fragen oder drei positive Kommentare aus, die Sie für eine Kontaktaufnahme nutzen könnten  und schreiben Sie diese in Ihr Notizbuch.

Offene Fragen enthalten ein gesprochenes oder gedachtes: was, wie, woher, wo, wann, womit oder wohin.

Beispiel: Supermarkt

„Ah – die Scampis (was) sehen lecker aus, hatten Sie schon mal welche von hier (woher)?“

„Wo finde ich sie?“

Lassen Sie sich überraschen, wie kreativ Sie sind!

Vielleicht bedenken Sie bei dieser Aufgabe auch Weihnachtsfeiern und die Silvesterparty.

Der folgende Leitsatz von Adolph Freiherr Knigge hilft:
„Interessiere dich für andere, wenn du willst, dass andere sich für dich interessieren.“

Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei dieser Entdeckungsreise.

Lesen Sie zum Thema Weihnachtsfeiern und Silvesterparty auch meinen Newsletter: Was anziehen an Weihnachten und Silvester?

http://www.imagekonkret.de//kontakt/newsletter.php

Ihre Smalltalk-Expertin

Astrid Fiedler

Read Full Post »

In meinen Workshops höre ich immer wieder von Teilnehmern, warum Smalltalk nicht funktioniert. Diese innere Haltung erschwert den Einstieg in lockeren Smalltalk tatsächlich sehr.

Fällt es Ihnen auch so schwer, mit anderen Menschen ein Gespräch zu beginnen?

Möchten Sie ein entspannter und unterhaltsamer Gesprächspartner werden?

Dann lade ich Sie sehr herzlich zu meinem kostenlosen Training ein.

In diesem Training geht es um mehr, als um Gesprächstechniken.

Nach meinem effektiven Training  werden Sie schon bald bemerken, dass es Ihnen

1. leichter fällt, auf andere Menschen zuzugehen.

2. leichter fällt, andere Menschen anzusprechen.

3. Spaß macht, sich mit anderen zu unterhalten.

Wenn Sie wirklich etwas ändern möchten, dann beginnen Sie jetzt mit der ersten Lektion.

1. Besorgen Sie sich ein leeres Notizbuch, das nur für Sie bestimmt ist.

2. Schreiben Sie in dieser Woche auf, warum es Ihnen schwer fällt andere   Menschen anzusprechen.

  • Vielleicht haben Sie Angst, dass Sie nicht interessant genug sind. Schreiben Sie es auf.
  • Vielleicht denken Sie, dass die anderen Menschen Sie langweilen könnten. Schreiben Sie es auf.
  • Vielleicht denken, Sie, dass Smalltalk zu oberflächlich ist. Schreiben Sie es auf.

Schreiben Sie alle Gründe auf, die gegen Smalltalk sprechen. Nehmen Sie sich täglich mindestens 5 Minuten Zeit und richten Sie sich dafür einen festen Termin ein.

In dieser Woche werden Sie Ihren inneren Glaubenssätzen und Ihrer inneren Haltung auf die Spur kommen. Seien Sie auf alles gefasst und bleiben Sie offen.

In der kommenden Woche geht es weiter.

Ich freue mich auf Sie, Ihre Imageexpertin

Astrid Fiedler

Read Full Post »

Immer wieder taucht die Frage auf, wann der günstigste Zeitpunkt für die Überreichung der Visitenkarte sei.

Bei Geschäftstreffen empfehle ich, die Visitenkarten schon zu Beginn auszutauschen.

Vorteile: Titel und akademische Grade werden dadurch sofort sichtbar. Sie und Ihre Gegenüber merken sich die Namen leichter und sprechen sich korrekter an.

Überreichen Sie als Gast immer zuerst Ihre Visitenkarte. Dafür gibt es eine einfache Empfehlung: Bitte so herum, dass der Gastgeber die Visitenkarte sofort lesen kann. In China werden Visitenkarten mit beiden Händen übergeben, bei uns mit der rechten Hand.

Als Empfänger machen Sie bitte nicht vor den Augen des Überreichers Notizen auf dessen Karte. Schauen Sie die Karte stattdessen an und nutzen Sie die Besonderheiten der Karte für einen kleinen Smalltalk.

Read Full Post »

« Newer Posts

%d Bloggern gefällt das: