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Posts Tagged ‘Begrüßung’

Neulich gab ich in einem Unternehmen einen Knigge-Workshop, bei dem besonders die Kontaktaufnahme mit Kunden im Vordergrund stehen sollte.
Alle Mitarbeiter waren äußerst höflich und mit guten Manieren ausgestattet, auf den ersten Knigge-Blick gab es nichts zu optimieren.

Doch recht schnell spürte ich, dass die meisten Mitarbeiter in ihrem Auftreten nicht echt waren und empfand das als äußerst unangenehm.
Lediglich gelernte Umgangsformen, ohne den Wunsch dahinter, dass es dem Gegenüber gut gehen möge, empfinde ich als leer. Wenngleich das sicher besser ist, als ohne Manieren durch die Welt zu laufen, war das sicher nicht Knigges Idee.

Die Welt braucht keine vorgetäuscht selbstsicheren Menschen.
Die Welt braucht keine Plastikausgaben.
Die Welt braucht Menschen, die sich echt und herzlich begegnen – gerade jetzt, gerade in dieser Zeit!

Wir hatten einiges zu tun in diesem Knigge-Workshop und wir haben einiges bewegt – im Innen der Teilnehmer. Denn statt sich hinter der Maske aufgesetzter Umgangsformen zu verstecken, lernten die Teilnehmer im Kontakt ganz präsent zu bleiben. Ganz nah beim Gefühl und den Empfindungen im Körper.
Sie lernten das eigene Herz zu spüren und achtsam aufeinander zuzugehen.

Die Welt braucht Menschen, die in der Lage sind sich von Herz zu Herz zu begegnen. Lassen Sie sich anstecken!

Herz

Ich wünsche Ihnen eine schöne Vorweihnachtszeit. Herzlichst
Astrid Fiedler

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Liebe Leserin, lieber Leser,
möchten Sie sich im Kontakt zu anderen Menschen oder im Smalltalk manchmal auch gerne etwas souveräner fühlen?
Glauben Sie mir, das ist nicht nur für Sie, sondern für viele Menschen eine echte Herausforderung.
Und: Sie ist zu meistern. Smalltalk HamburgLesen Sie hier die wichtigsten Punkte und dann nichts wie ran an die Selbstreflexion.

Doch was gehört eigentlich zu einem gekonnten Smalltalk und zu einem souveränen Auftritt?
Aus meiner Sicht auf jeden Fall eine aufrechte, entspannte Körperhaltung, Blickkontakt und ein fester, aber nicht zu fester Händedruck bei der Begrüßung.
Freundlicher und lockerer Smalltalk und Klarheit, sowohl in der Stimme, als auch im Gespräch. Und was noch? Streichen Sie die Konjunktive, wenn sie nicht passen.

Viele Menschen nutzen zahlreiche Konjunktive.

  • Das dauert länger, ich würde Sie dann mal ins Besprechungszimmer bitten.
  • Ich würde sagen, dass ich Sie in der kommenden Woche einmal anrufe.
  • Sie wollen einen Termin in der kommenden Woche?
    Das dürfte problematisch sein.

Was fällt Ihnen auf?
Wie fühlen sich die Aussagen an?
Beobachten Sie doch einmal Ihre eigene Sprache.
Verwenden Sie auch viele Konjunktive?
Dann formulieren Sie diese einfach um, so dass Sie klarer und souveräner wirken.

Statt:
Das dauert länger, ich würde Sie dann mal ins Besprechungszimmer bitten.
Sagen Sie z.B.
Ich möchte mir gerne Zeit für Sie nehmen, lassen Sie uns bitte ins Besprechungszimmer gehen.

Statt: Ich würde sagen, dass ich Sie in der kommenden Woche einmal anrufe.
Sagen Sie z.B.
Ich rufe Sie in der kommenden Woche an.

Statt: Sie wollen einen Termin in der kommenden Woche? Das dürfte problematisch sein.
Sagen Sie z.B.
Sie möchten einen Termin in der kommenden Woche? Ich schau mal, was ich machen kann.
Oder.
Sie möchten einen Termin in der kommenden Woche? Ich schau mal, welcher Mitarbeiter Zeit hat.

Lesen Sie in meinem nächsten Blogartikel, worauf Sie noch achten können und unterstützen Sie mit diesem Beitrag Ihre Kollegen oder Freunde und teilen Sie ihn in Ihre Netwzerke.

Viel Spaß beim Üben und herzliche Grüße
Ihre Astrid Fiedler

Übrigens: In den Toastmasterclubs lernen Sie Konjunktive zu vermeiden. Ganz sicher gibt es auch einen Club in Ihrer Nähe.

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