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Posts Tagged ‘Achtsamkeit’

Liebe Leserin, lieber Leser,

fällt es Ihnen auch manchmal schwer auf eine Gruppe zuzugehen und sich einfach in Gespräche einzumischen?

Dieses Thema betraf während meines letzten Smalltalk-Workshops fast alle Teilnehmer und in der Tat hat der Beginn eines Gesprächs viele Facetten. Sehr hilfreich ist hier ein gewisses Maß an Achtsamkeit und das Wissen darüber, wie man gut in Kontakt gehen kann.

Gesprächssalon Gruppe 1

Vier Schritte für achtsamen Smalltalk

Schritt 1: Nehmen Sie sich und die Gruppe wahr. Wie weit stehen die Teilnehmer auseinander? Wie stehen die Teilnehmer zueinander? Wohin zeigen die Füße? Wie lebhaft ist die Körpersprache? Wie offen wirkt die Gruppe für neue Teilnehmer? Nehmen Sie sich achtsam wahr, bevor Sie sich der Gruppe nähern – wie geht es Ihnen?

Schritt 2: Nähern Sie sich der Gruppe und nehmen Sie zu einer oder zwei Personen Blickkontakt auf.

Schritt 3: Wenn Sie unsicher sind, fragen Sie die Gruppe, ob Sie sich dazustellen dürfen, das wirkt bei den meisten wie ein Türöffner. Bei einer Gruppe, die offen auf Sie wirkt, können Sie sich auch einfach dazustellen. In einigen wenigen Situationen kann es sinnvoll sein, dass Sie sich jetzt mit Vor- und/oder Nachnamen vorstellen.

Schritt 4: Integrieren Sie sich in die Gruppe und fragen Sie, worüber gerade gesprochen wird. Warten Sie einen Moment und steigen Sie dann ins Gespräch ein. Stellen Sie Fragen oder kommentieren Sie. Damit echte Begegnung möglich wird, achten Sie darauf, dass die Redeanteile ausgewogen sind.

Ich wünsche Ihnen Mut und viele gute Gespräche.

In meinem nächsten Artikel lesen Sie, was Sie unbedingt vermeiden sollten, wenn Sie Kontakt zu einer Gruppe aufnehmen wollen.

Unterstützen Sie doch auch Ihre Freunde und teilen Sie diesen Artikel in Ihr Netzwerk.

Herzlichst
Ihre Astrid Fiedler

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Liebe Leserin, lieber Leser,

gehören Sie auch zu den Menschen, die Smalltalk oberflächlich finden?

Sehen und hören Sie in meinem Video, warum gepflegter Smalltalk im Kundenkontakt und in anderen Situationen so wichtig ist.

Warum eigentlich Smalltalk?

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Ich freue mich, dass Sie dabei sind – herzlich willkommen!

Sind Sie heute das erste Mal auf dieser Seite? Ist Smalltalk eine echte Herausforderung für Sie? Möchten Sie wirklich etwas verändern?  Dann bearbeiten Sie bitte die letzten Lektionen, bevor Sie mit dieser Lektion beginnen!

Sie haben die anderen Lektionen bereits erledigt?

Ich gratuliere Ihnen – die schwerste Aufgabe ist geschafft und Sie haben  bereits viel über sich und andere gelernt.

Sie wissen nun, warum Sie andere Menschen nicht ansprechen (Ihre Glaubenssätze), wo und wann Sie jemanden ansprechen können (Orte und Situationen) und was Ihnen hilft (Erlaubnissätze und positive Glaubenssätze). Aus meinen Trainings weiß ich, dass es vielen Menschen zunächst schwer fällt, an die Macht der Glaubenssätze zu glauben. Vielleicht geht es Ihnen auch so und Sie zweifeln, dass diese Sätze Veränderungen bewirken. Ich möchte Ihnen aus meiner Erfahrung heraus, die ich mit vielen Menschen gemacht habe, sagen: Bleiben Sie am Ball und nutzen Sie dieses wichtige Instrument für eine tiefgreifende Veränderung. Sie werden schon bald merken, dass Sie ganz allgemein selbstbewusster und sicherer im Umgang mit anderen Menschen werden. Dabei unterstützt Sie auch die nächste Lektion.

4. Lektion

Gestern erzählte mir meine dänische Cousine, dass sie kürzlich mit einem Kollegen über einige Stunden eine Autofahrt nach Kopenhagen machte. Sie unterhielten sich gut – dennoch hatte sie irgendwann das Gefühl, er interessiere sich nicht.

Was war passiert?

Sie fragteer stellte keine Fragen.

Aus meinen Workshops weiß ich, dass Männer sehr häufig unsicher sind, was und wie sie fragen dürfen.

Ihre Aufgaben in dieser Woche:

Denken Sie sich jeden Tag drei offene Fragen oder drei positive Kommentare aus, die Sie für eine Kontaktaufnahme nutzen könnten  und schreiben Sie diese in Ihr Notizbuch.

Offene Fragen enthalten ein gesprochenes oder gedachtes: was, wie, woher, wo, wann, womit oder wohin.

Beispiel: Supermarkt

„Ah – die Scampis (was) sehen lecker aus, hatten Sie schon mal welche von hier (woher)?“

„Wo finde ich sie?“

Lassen Sie sich überraschen, wie kreativ Sie sind!

Vielleicht bedenken Sie bei dieser Aufgabe auch Weihnachtsfeiern und die Silvesterparty.

Der folgende Leitsatz von Adolph Freiherr Knigge hilft:
„Interessiere dich für andere, wenn du willst, dass andere sich für dich interessieren.“

Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei dieser Entdeckungsreise.

Lesen Sie zum Thema Weihnachtsfeiern und Silvesterparty auch meinen Newsletter: Was anziehen an Weihnachten und Silvester?

http://www.imagekonkret.de//kontakt/newsletter.php

Ihre Smalltalk-Expertin

Astrid Fiedler

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Diese Frage stellte ich kürzlich den Teilnehmern vor dem Beginn meines Knigge-Workshops

Einige meinten, Knigge stünde für Bestecksprache und den stilvollen Umgang mit der Serviette.

Eine Teilnehmerin erzählte von einer Bekannten, die meinte, dass man lt. Knigge Frühstückseier nur „köpfen“ dürfe, alles andere sei stillos.

Hätten Sie es gewusst?

Dass Freiherr Adolph Franz Friedrich Ludwig Knigge für derlei Etiketteregeln steht, würde ihm sicher nicht gefallen.

In den Zeiten der Aufklärung aufgewachsen, war es ihm, aus seiner eigenen Lebensgeschichte heraus, vielmehr wichtig, dass die Menschen respektvoll und achtsam miteinander umgingen. Ihm gefiel es gar nicht, dass der Adel sich durch Etiketteregeln vom Volk abzugrenzen versuchte und er selbst legte schon bald sein Adelsprädikat und auch das „von“ ab.

Knigge war ein guter Beobachter und schrieb zahlreiche Bücher. Sein  bekanntestes soziologisch-psychologisch begründetes Buch ist wohl der Klassiker Über den Umgang mit Menschen. Dieses Buch wurde erst nach seinem Tod um Benimmregeln erweitert.

Ich denke, dass Umgangsformen über allen Etiketteregeln stehen.

Denn welchen Wert hat ein Wissen um den stilvollen Gebrauch der Serviette, wenn der Umgang mit Kollegen oder Mitarbeitern unkollegial, mit Kindern herzlos und mit Partnern achtlos ist.

Ich wünsche Ihnen einen achtsamen Tag, Ihre Imageexpertin

Astrid Fiedler

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