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Liebe Leserinnen und Leser,

zurzeit gebe ich viele Knigge-Workshops für Kinder und Jugendliche.
Hierbei ergibt sich so manche Frage im Umgang mit Erwachsenen.
Eine Frage möchte ich heute aufnehmen.

In einem der Kurse erzählte ein Mädchen:
Bei uns im Dorf ist es üblich sich zu grüßen.
Ich grüße jeden, aber es gibt eine Nachbarin, die grüßt nie zurück…
Wir haben uns in der Familie schon oft darüber unterhalten, wie ich mich verhalten soll … Mein Vater sagt, ich soll trotzdem grüßen, weil es sich so gehört.
Wie ist es denn richtig?

Sicher können Sie sich vorstellen, dass dieses Mädchen frustriert darüber ist, dass ihr Gruß nicht erwidert wird. Dafür habe ich zunächst Verständnis gezeigt und abgefragt, ob es mögliche Gründe gibt,warum die Frau nicht zurückgrüßt. Es könnte ja sein, dass sie schwerhörig ist, aber anscheinend gibt es keinen Grund.

Und wie ist es denn nun richtig?
Die aktuellen Regeln besagen
Es grüßt jene Person -egal ob erwachsen oder nicht- die die andere Person zuerst wahrnimmt.
Daraus ergibt sich in diesem Beispiel:
Sieht die Frau das Mädchen  zuerst, dann grüßt die Frau das Mädchen, anschließend grüßt das Mädchen zurück.
Sieht das Mädchen die Frau zuerst, dann grüßt das Mädchen die Frau zuerst und die Frau grüßt zurück.
Das wäre höflich!

Doch nun gibt es noch die Frage: Weitergrüßen oder nicht…
Wie würden Sie entscheiden?

Herzliche Grüße
Astrid Fiedler

Liebe Leserin, lieber Leser,
nun dauert es nicht mehr lange und die ersten Einladungen zur Weihnachtsfeier liegen vermutlich auch auf Ihrem Tisch oder in Ihrem Mailfach.

Haben Sie Lust hinzugehen?
Oder denken Sie eher mit Grauen an die letzten Weihnachtsfeiern zurück und es vergeht Ihnen die Lust?
Wenn Sie sich bereits darauf freuen, dann brauchen Sie hier nicht weiterzulesen, aber wenn Sie keine Lust auf Weihnachtsfeiern haben, dann kann dieser Beitrag Ihnen vielleicht helfen.

Was können Sie nun tun, außer nicht hinzugehen?
Ich möchte Sie einladen, einen Perspektivwechsel vorzunehmen.
Fragen Sie sich doch einmal, was an dieser Feier positiv sein kann oder was man an Ihren Kollegen auch positiv sehen kann. Alternativ fragen Sie sich, was Sie auf solch einer Veranstaltung lernen oder üben können.
Ich war früher eher schüchtern und es fiel mir manchmal schwer auf andere Menschen zu zugehen. Weihnachtsfeiern waren ein Graus für mich und ich wäre oft lieber zuhause geblieben. Doch eines Tages dachte ich: So kann es nicht weitergehen, ich will nicht immer flüchten.
Ich beschloss zu lernen, wie ich mich auch in solchen Situationen angemessen verhalten und dabei auch noch wohlfühlen kann. So begann ich, Weihnachtsfeste als Übungsterrain zu sehen. Ich versorgte mich mit Informationen zum Thema Smalltalk und stilvollen Umgangsformen, ging los und übte, was das Zeug hielt. Sicher können Sie sich vorstellen, dass ich noch heute davon profitiere, oder?

Ein weiterer wichtiger Faktor könnte sein, dass manche Geschäfte oder Verabredungen unter Kollegen in geselligem Umgebung ganz leicht getroffen werden, auch davon könnten Sie einen Vorteil haben.

Mein Tipp: Prüfen Sie, wie Sie von einer Weihnachtsfeier profitieren können und nutzen Sie die Gelegenheit für Ihre Weiterentwicklung.

Wenn Sie Tipps für stilvolles Veralten während einer Weihnachtsfeier brauchen, dann schauen Sie hier.

Wenn Sie nicht wissen, was Sie anziehen sollen, dann lesen Sie hier weiter.

Nun wünsche ich Ihnen eine tolle Weihnachtszeit und viele spannende Erfahrungen,
Ihre Astrid Fiedler

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