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Archive for the ‘Restaurant’ Category

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

heute erhielt ich eine interessante Anfrage zum Thema Frühstücksbuffet im Hotel.
Die Frage war, ob man beim gemeinsamen Frühstück im Hotel auch für seine Tischnachbarn etwas vom Hotel-Buffet mitbringen darf, mit der Meinung „dass jeder sein eigenes Essen holen sollte“. Zudem ging es darum, dass sich bestimmte Menschen „am Tisch ein eigenes Buffet aufbauen, wobei die Hälfte dann stehen bleibt.“

Lesen Sie hier meine  Meinung und schreiben Sie mir gerne, was Sie dazu denken.

Rücksichtsloses Verhalten am Frühstücksbuffet

Sehr geehrter Herr Sch.,

ganz herzlichen Dank für Ihre interessante Frage.
Ich bin durchaus Ihrer Meinung, dass man sich nur so viel vom Hotel-Buffet holen sollte, wie man auch essen mag. Wer sich die Teller übervoll lädt, sogar ein eigenes kleines Tischbuffet aufbaut und davon die Hälfte stehen lässt, der verhält sich in meinen Augen nicht nur stillos, sondern vor allem auch rücksichtslos.
Rücksichtslos dem Hotel gegenüber, dass alle Reste entsorgen muss, weil es nichts mehr verwenden darf, was einmal auf dem Tisch gestanden hat.
Rücksichtslos anderen Hotelgästen gegenüber, die in Zukunft ganz sicher die Zeche dafür bezahlen werden, weil die Kosten des Frühstücks steigen müssen.
Und ich gehe da gerne noch einen Schritt weiter: Ich empfinde so ein Verhalten als Verschwendung und Rücksichtslosigkeit gegenüber den Ressourcen unserer Welt.

Rücksichtsvolles Verhalten am Frühstücksbuffet

Ihre Ansicht, dass man seinem Tischnachbarn nichts vom Buffet mitbringen solle, mag ich jedoch nicht teilen, denn sofern es sich um Kleinigkeiten handelt und die Person alles stilvoll zum Tisch tragen kann, spricht nichts dagegen.

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Ist es nicht viel angenehmer, wenn alle ruhiger und entspannter essen können,  weil nicht jeder wegen einer Kleinigkeit aufstehen und zum Buffet laufen muss, um sich anschließend mit dieser Kleinigkeit wieder am Tisch einzufinden?

Die Welt braucht Menschen mit Herz, und ganz sicher fördert diese kleine Hilfsbereitschaft ein angenehmes Miteinander.

 

Ich hoffe, ich konnte zur Klärung beitragen und sende herzliche Grüße
Ihre Astrid Fiedler

Liebe Leserinnen und Leser, wie denken Sie darüber?
Ihre Meinung interessiert mich.

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Neulich erreichte mich eine dringende Anfrage zum Verhalten im Restaurant,
besonders beim Geschäftsessen.

Liebe Frau Fiedler,
seit einiger Zeit habe ich häufiger mit Geschäftsleuten zu tun.
Meistens verabreden wir uns zum Mittagessen in einem gehobenen Restaurant.

Zum Glück bekam ich von einigen netten Menschen bereits Rückmeldung zu meiner Wirkung und möchte dringend etwas daran ändern.
Ich will voran kommen, können Sie mir helfen?

Wir telefonierten und der junge Mann erzählte mir seine Geschichte.
Ihm selbst sei es nie aufgefallen, aber seine Umgangsformen scheinen nicht besonders gut zu sein. Jemand hätte ihn darauf hingewiesen, dass er schlürfe und wohl auch im Umgang mit Messer und Gabel noch etwas lernen könne. Er selbst fühle sich weder in der Rolle als Gast noch als Gastgeber richtig sicher.

Nachdem ich alle Sorgen und Nöte erfasst hatte, planten wir zwei Termine zum gemeinsamen Mittagessen in einem Restaurant gehobener Klasse.

 

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Im ersten Schritt übernahm ich die Rolle des Geschäftspartners, der einlädt und erklärte Schritt für Schritt, was meine Aufgaben als Gastgeber sind. Um das Ganze zu festigen, erzählte ich kleine Geschichten zu den historischen und gesellschaftlichen Hintergründen.

Die Rolle des Gastgebers ist es, die Regie zu übernehmen und dafür zu sorgen, dass der Gast sich wohl fühlt, so konnte mein Kunde einfach zuhören, sich entspannen und die perfekten Abläufe einer Einladung erkennen und abspeichern.
Mein Kunde bat mich, während des Essens auf sein Verhalten zu achten und es zu kommentieren, bzw. zu korrigieren.
Ich mag mich nicht so gerne auf Fehler konzentrieren, aber da er mich bat, wies ich ihn sanft darauf hin, wenn er schlürfte, die Suppenschüssel geräuschvoll mit dem Löffel auslöffelte und das Besteck während des Essens schräg auf Teller und Tischdecke ablegte.

Nachdem wir fertig waren bat ich ihn, in der kommenden Woche zu üben.
Er wollte jemanden zum Essen einladen und sein eigenes Verhalten beobachten.
Mit einem offeneren Blick für sich selbst und die Rollenverteilung verließ er sehr dankbar das Restaurant.

Eine Woche später trafen wir uns wieder und wechselten im zweiten Schritt die Rollen,
in die  man während eines Geschäftsessens kommen kann.
Mein Kunde hatte einen schönend Tisch bestellt und wir trafen uns vor dem Restaurant, um die Abläufe erneut zu verinnerlichen.
Er öffnete die Tür und lies mich hineingehen.
Ich blieb an der Tür stehen, eine Servicekraft geleitete uns ins Restaurant.
Mein Kunde nahm mir – noch etwas umständlich, aber sehr charmant – den Mantel ab und übergab ihn der Servicekraft, danach gab er seinen Mantel ab und die Servicekraft führte uns zum reservierten Tisch.
Mein Kunde rückte mir den Stuhl zurecht, bis ich richtig saß und setzte sich ebenfalls.
Er bestellte gleich eine große Flasche Wasser, nachdem er mich gefragt hatte, ob ich lieber mit oder ohne Kohlensäure trinke und führte nahezu perfekt durch das Menü.
Zum Abschluss verließ er zum Bezahlen den Tisch.

An einigen Kleinigkeiten wollen wir noch arbeiten.
In vier Wochen sehen wir uns wieder – vielleicht zum letzten Mal.
Nur um zu schauen, was er noch optimieren kann, denn wir sind beide sehr zufrieden, wie effektiv das Training war. Mein Kunde fühlt sich jetzt selbstbewusster und viel sicherer auf diesem Parkett.

Ich freue mich riesig über diesen Erfolg und für diesen tollen Kunden, der sein Ruder in die Hand nimmt und seine Rolle als Gastgeber oder Gast ganz sicher vortrefflich ausfüllen wird.

Herzlichst
Astrid Fiedler

Wie Sie als Gast eine gute Figur machen, das lesen Sie hier.

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Liebe Leserin, lieber Leser,

haben Sie das auch schon erlebt?

Sie sind im Restaurant mit einem Geschäftspartner in ein Gespräch vertieft,
als plötzlich das Handy Ihres Gegenübers läutet. Dieser greift sofort nach seinem Telefon, ist augenblicklich anderweitig beschäftigt und unterhält sich angeregt mit dem Anrufer. Nach einiger Zeit beendet Ihr Geschäftspartner das Gespräch und nimmt ohne erklärenden Kommentar die vorherige Unterhaltung mit Ihnen wieder auf.

Wenn Sie jetzt perplex schauen (oder in einer solchen Situation geschaut haben), haben Sie recht! Respekt- oder stilvoll ist ein solches Verhalten nicht!

Machen Sie es besser und geben Sie Ihrem Gegenüber das Gefühl, dass Ihre ganze Aufmerksamkeit ihr oder ihm gehört. Wer ständig sein Handy im Blick hat, signalisiert das Gegenteil!

Tipps für den stilvollen Umgang mit dem Handy im Restaurant:

Tipp 1: Stellen Sie Ihr Telefon am besten ganz aus oder wenigstens auf lautlos.

Tipp 2: Legen Sie Ihr Handy nie auf dem Tisch ab, sondern behalten Sie es in der Hosentasche oder Handtasche.

Tipp 3: Auch mit eingeschaltetem Vibrationsalarm hat das Handy nichts auf dem Tisch verloren. Dies stört genauso wie ein Klingeln!

Tipp 4: Wenn Sie vergessen haben, das Telefon auszustellen, dann entschuldigen Sie sich bei Ihrem Gegenüber und verlassen den Tisch, um in einer ruhigen Ecke kurz den Anruf anzunehmen und den Rückruf anzukündigen.

Tipp 5: Wenn Sie einen wichtigen Anruf erwarten, dann kommunizieren Sie dies am besten, bevor Sie sich ins Gespräch vertiefen. Sobald es läutet, verfahren Sie nach meinem Tipp 4.

Extra-Tipp: Ein echtes No-Go ist ein aufdringlicher Klingelton beim Geschäftshandy. Machen Sie sich daher vorab Gedanken, wie Sie wirken wollen, und wählen Sie Ihren Klingelton mit Bedacht.

Ich wünsche Ihnen entspannte Aufenthalte im Restaurant mit einem – an Ihnen – interessierten Gesprächspartner,

Ihre Astrid Fiedler

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Liebe Leserin und lieber Leser,

essen Sie auch so gerne Scampis?

In meinem letzten Business-Knigge-Training gab es sehr viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die wirklich sehr gerne Scampis essen. Die meisten gaben allerdings zu, dass sie die kleinen Leckerbissen ausschließlich zuhause und nie in Gesellschaft von Geschäftspartnern verzehren.

Warum?

Weil Scampis manchmal nicht ausgelöst serviert werden und, mit den Händen verzehrt, dann nicht ins Business passen. Zu klebrig, zu matschig, zu unapptitlich waren die Antworten.

Es geht auch mit Messer und Gabel und wenn das Fleisch nicht zu weich ist, dann lassen sich die Scampis prima auslösen. Meine Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben es in meinem Knigge-Training ausprobiert und alle waren sich einig: Das Zerlegen von Scampis mit Messer und Gabel ist möglich.

Für Sie habe ich auf Youtube ein interessantes Video entdeckt, in dem gezeigt wird, wie man Scampis ganz einfach mit Messer und Gabel verzehrt.

Voilà Scampis businesstauglich

Viel Spaß beim Anschauen wünscht

Ihre Astrid Fiedler

 

Das nächste Thema liegt mir sehr am Herzen.

Ich engagiere mich seit dem letzten Jahr ehrenamtlich für Flüchtlingsfrauen und habe ein tolles Team aus etwa 40 Frauen aufgebaut, das Deutschkurse für Frauen anbietet.

Während der Zeit fiel mir auf, dass es auch unter den Helfern viele Gerüchte zum Thema Umgangsformen in anderen Ländern gibt. So möchte ich mit meinem nächsten Beitrag wieder zum gegenseitigen Verständnis beitragen.

Das Thema: Begrüßungsregeln in Afghanistan.

Lesen Sie auch:  Begrüßungsregeln in Syrien

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Liebe Leserinnen und lieber Leser,

wie isst man eigentlich Obst?

Saßen Sie auch schon mal in einem gehobenen Restaurant etwas ratlos vor Ihrem Dessert, weil Sie nicht wussten, ob Sie den Löffel oder die Gabel nutzen sollen? Oder essen Sie, wenn Sie auf Reisen sind, gerne Obst zum Frühstück und wissen nicht, ob Sie es aus der Hand oder mit dem Obstbesteck essen sollen?

Auf meine Frage an die Außendienstmitarbeiter eines großen Hamburger Unternehmens: Welche Hürden gibt es für Sie beim Besuch eines Restaurants?, antworteten die meisten Mitarbeiter, dass sie nicht wüssten, ob sie das Obst zum Dessert aus der Hand oder mit dem Obstbesteck essen sollten. Aus Unsicherheit, etwas falsch zu machen, würden sie lieber darauf verzichten.

Nun geht sicher nicht die Welt unter, wenn man die Banane statt mit dem Obstbesteck direkt aus der Hand isst. Für den einen oder anderen Menschen kann sich dieses Unwissen im Business jedoch nachteilig auswirken.

Für mehr Sicherheit und ein entspannteres Auftreten im Restaurant bringt mein Artikel Tipps von A wie Ananas bis W wie Weintraube Licht ins Dunkel.

Lesen Sie hier 

  • A

Ananas und Baby-Ananas

Ananas wird meist in Scheiben serviert und dann mit dem Obstbesteck gegessen.

Von einer Baby-Ananas schneiden Sie den Ansatz der Blattkrone bis zum Fruchtfleisch ab. Die Frucht wird dann der Länge nach geviertelt und der holzige Strunk entfernt. Die nun entstandenen „Schiffchen“ werden mit Messer und Gabel genossen.

Apfel

Äpfel werden geschält und in mundgerechte Stücke geschnitten. Man kann sie sowohl direkt aus den Fingern als auch mit dem Obstbesteck essen.

  • B

Bananen

Bananen werden am unteren Ende kurz umgeknickt, damit sich die Schale öffnet. Danach legen Sie die Frucht auf dem Teller ab und genießen sie mit dem Obstbesteck.

Birnen

Saftige Birnen werden mit dem Obstbesteck gegessen, ansonsten s. Apfel.

  • C

Cherimoya

Die Cherimoya wird der Länge nach mit dem Messer halbiert. Die Samen entfernen Sie mit einem Teelöffel aus dem Fruchtfleisch und löffeln anschließend die Hälften aus.

  •  D

Datteln

Werden die Datteln mit Besteck serviert, führt man die Dattelfrucht mit einer Dessertgabel in den Mund und entsorgt den Dattelkern über die Gabel.

Werden die Datteln mit kleinen Holzspießchen serviert, befördern Sie den Kern über die linke Hand auf den Teller oder auf eine Papierserviette.

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Feigen

Frische Feigen werden halbiert und ausgelöffelt.

  • G

Granatäpfel

Granatapfelkerne werden in der Regel schon ausgelöst serviert und sind oft Bestandteile eines Desserts. Dort werden sie einfach mit dem Löffel gegessen.

Grapefruits

Ganze Früchte einfach halbieren, dann mit einem kleinen Messer oder einem Spezialmesser das Fruchtfleisch von der Schale und den Trennhäuten trennen. Die einzelnen Fruchtschnitze essen Sie dann mit einer Dessertgabel oder einem Löffel.

Guave

Guaven können Sie wie Äpfel genießen oder aus der Schale löffeln.

  •  K

Kaki  oder Scharonfrucht

Kakis werden wie eine Kiwi halbiert und mit den Kernen ausgelöffelt.

Kaktusfeige

Fassen Sie die Kaktusfeige an den beiden Enden der Frucht an. Halbieren Sie sie mit einem Messer der Länge nach. Jetzt können Sie das Fruchtfleisch mit den essbaren Kernen einfach herausheben. Eine andere Variante: Stacheln entfernen, die Frucht halbieren und wie eine Kiwi auslöffeln.

Karambole oder Sternfrucht

Meist werden Sie die Karambole als sternförmige Dekoration auf Desserttellern finden. Sie ist in dünne Scheiben geschnitten, die Sie mit dem Dessertbesteck komplett verzehren.

Kirschen

Kirschen werden direkt aus der Hand gegessen. Die Kerne entsorgen sie über die Hand auf den Teller.

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Halbieren Sie die Kiwi mit dem Messer und löffeln Sie sie anschließend aus.

Kumquat oder Zwergorangen

Kumquats können Sie direkt mit den Fingern essen.

  • M

Mandarinen

Schälen Sie Mandarinen einfach mit den Fingern und essen Sie die Stückchen aus der Hand.

Mango

Sie haben zwei Möglichkeiten die Mango zu genießen

  1. Sie ritzen die Schale mit einem Obstmesser ein und entfernen sie. Danach lösen Sie das Fruchtfleisch in Spalten vom Kern und essen es mit der Gabel.
  2. Legen Sie die Frucht auf die Seite und halbieren sie direkt am Kern vorbei in zwei Hälften. Drehen Sie die Frucht um und machen Sie das gleiche auf der anderen Seite. Lösen Sie nun einfach den Stein heraus. Schneiden Sie das Fruchtfleisch kreuzweise und löffeln Sie es aus der Schale.
  3. Eine kleine Anleitung, siehe 2. Variante.

Melone

Melone essen Sie mit Messer und Gabel.

  •  N

Nashi

Nashi werden wie Äpfel oder Birnen gegessen.

  • O

Orangen

Ritzen Sie mit dem Messer des Obstbestecks die Schale 6- bis 8-mal senkrechorange-15047__180t ein und lösen Sie diese anschließend mit dem Obstmesser ab. Danach entfernen Sie mit dem Messer die weiße Innenhaut. Trennen Sie die Apfelsinenspalten mit der Hand oder mit dem Messer voneinander.
Essen Sie die Fruchtstücke direkt aus der Hand oder führen Sie die mundgerechten Stücke mit der Gabel zum Mund.

  •   P

Papaya

Papaya wird meist bereits in Spalten geschnitten serviert und dann mit Messer und Gabel verzehrt.

Passionsfrucht

Die Passionsfrucht wird halbiert und wie eine Kiwi ausgelöffelt.

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Physalis werden fast immer mit ihrer natürlichen Hülle serviert. Fassen Sie die Physalis einfach am dünnen Stiel und ziehen Sie die Frucht mit den Zähnen aus der Papierhülle.

Pfirsiche

Pfirsiche werden mit dem Obstbesteck gegessen.

Pflaumen

Pflaumen bricht man mit den Fingern auf, um den Kern zu entfernen und verspeist sie dann mit den Fingern.

  • R

Rambutan

Rambutan essen Sie wie Litschis.

Eine kleine Anleitung.

  •  

Salak oder Schlangenhautfrucht

Die Salak pellen Sie wie ein Ei und essen sie aus der Hand. Der Kern wird über die Hand entsorgt.

  • W

Weintrauben

Weintrauben zupfen Sie einfach von der Rispe ab und essen sie aus der Hand.

Mein Tipp zum Schluss: Es gibt unglaublich viele exotische Früchte, die Sie nicht alle kennen müssen. Fragen Sie einfach das Servicepersonal, das ist im Zweifel gerne behilflich.

Hat Ihnen der Artikel geholfen? Dann freue ich mich über Ihren Kommentar.

Welche Themen interessieren Sie? Schreiben Sie mir.

Herzliche Grüße Ihre Astrid Fiedler

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Liebe Leserin, lieber Leser,

während meines letzten Etikette-Trainings fragte mich eine Teilnehmerin, ob es wirklich einen Buffet-Knigge gäbe. Sie war der Meinung man könne alles durcheinander essen, dafür gäbe es schließlich Buffets.

Selbstverständlich kann man das so machen – stilvoll ist es nicht! Achten Sie besonders bei Geschäftsessen oder während einer gehobenen Veranstaltung auf die folgenden Knigge-Tipps, dann machen Sie auf jeden Fall den besseren Eindruck.

Tischetikette, Astrid Fiedler

Lesen Sie hier meinen kleinen Buffet-Knigge:

  1. Gehen Sie nach der Eröffnung ganz gelassen ans Buffet, es ist sicher genug für alle da.
  2. Die meisten Buffets sind in einer bestimmten Speisenfolge aufgebaut, denn der Küchenchef macht sich viele Gedanken um die auf den Geschmack abgestimmte Speisenfolge.
    Nach den Buffet-Knigge-Regeln halten Sie deshalb die übliche Menüfolge ein und stellen sich zunächst bei der Vorspeise an.
  3. Stilvoll ist es, wenn Sie Fisch zu Fisch und Fleisch zu Fleisch kombinieren – also nicht beides auf einem Teller mischen.
  4. Legen Sie sich entweder warme oder kalte Speisen auf Ihren Teller und zwar nur so viel, dass es auf dem Teller übersichtlich bleibt.
  5. Das tolle am Buffet ist: Wenn Sie nach dem Verzehr Lust auf weitere Vorspeisen haben, dann gehen Sie einfach nochmal ans Buffet.
  6. Es lacht Sie ein kleines Stückchen Kuchen an – so verlockend, dass Sie es am liebsten auf der Stelle noch am Buffet vernaschen möchten – tun Sie es nicht! Legen Sie es auf den Teller und genießen Sie es in Ruhe am Tisch.
  7. Im Privathaushalt schauen Sie sich den Tellervorrat an und entscheiden dann, ob es sinnvoll ist bei jedem Gang zum Buffet einen neuen Teller zu nutzen,
    In einem gehobenen Restaurant kennt das Servicepersonal die Buffet-Knigge-Regeln und wird Ihren Teller sobald er leer ist abräumen. Sie bedienen sich am Buffet mit einem neuen.
  8. Achten Sie auf Ihr Esstempo und stimmen es auf das Tempo Ihrer Sitznachbarn ab.
  9. Sie wollen einen Gang aussetzen – laut Buffet-Knigge ist das kein Problem.
  10. Sie haben nach dem Dessert noch Appetit auf Hähnchen? Siehe oben.

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Herzlichst Ihre Astrid Fiedler

Meinen nächsten Workshop buchen Sie hier CharisMy

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Liebe Leserin, lieber Leser,

hoppla, was passiert denn hier, dachte ich neulich während meines Knigge-Workshops.

Ich saß mit meiTischetikette, Astrid Fiedlernen Teilnehmern im Restaurant und wollte ihnen die neuesten Etikette-Regeln näherbringen. Diese Regeln dienen übrigens auch den Servicekräften, denn sie  helfen ihnen uns gut zu umsorgen.

Während des Workshops wurde mir dann wieder sehr bewusst, dass es für ein entspanntes und geselliges Essen im Restaurant mit Kollegen und Geschäftspartnern, oder auch zu Hause mit Freunden, mehr braucht als Etikette-Regeln.
Erst ein achtsamer und bewusster Umgang miteinander macht ein gemeinsames Essen zu einem wirklich schönen Erlebnis für alle beteiligten Personen.

 6 Tipps für wirklich gutes Verhalten im Restaurant

  • Spielen Sie nicht als Weinkenner auf und respektieren Sie die Kompetenz des Servicepersonals. Folgen Sie deren Empfehlungen, denn das Personal in einem guten Restaurant weiß, welcher Wein mit welcher Speise harmoniert.
  • Während einer Weinprobe soll der Wein geschlürft werden, denn erst durch das Schlürfen nimmt man alle Geschmacks-Nuancen des Weines wahr. Bei Tisch schlürfen Sie bitte niemals.
  • Seien Sie aufmerksam und bieten Sie Ihrem Tischnachbarn oder Gast zuerst Wasser an, bevor Sie sich selbst bedienen.
  • Reichen Sie zunächst Ihrer Tischdame oder Ihrem Gast den Brotkorb und bedienen Sie sich erst danach.
  • Halten Sie keine Monologe, sondern tragen Sie mit entspanntem Smalltalk zu einem schönen Erlebnis bei. Und: Legen Sie ihr Besteck aus der Hand, wenn Sie zu ausgeprägter Gestik neigen.
  • Machen Sie keinen peinlichen Aufstand, auch wenn es mal nicht nach Ihrem Plan läuft, sondern bleiben Sie entspannt und freundlich.

Haben Sie Ähnliches erlebt?

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Eine gute Zeit für Sie und beste Grüße
Ihre Astrid Fiedler

Hilfreiche Etiketteregeln finden Sie hier.
https://umgangsformen-hamburg.com/2014/05/21/etikette-im-restaurant-so-kommen-sie-als-gast-gut-an/

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