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Archive for the ‘Ausstrahlung’ Category

Liebe Leserinnen und Leser,

am letzten Wochenende gab ich einen Workshop zur Entfaltung von Charisma.

Dieser Workshop mit all seinen Facetten hat mir und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern sehr viel Freude bereitet. Es war spannend zu erforschen, welche Puzzleteilchen das Gesamtbild eines Charismatikers ausmachen. Und es war spannend zu schauen, welche Elemente zu mehr Ausstrahlung und Schwung führen.

Welche Elemente sind es denn nun, die uns helfen unser Charisma zu entfalten und was macht einen charismatischen Menschen aus?

Aus meiner Sicht (und ganz sicher gibt es Ausnahmen)
1. lieben charismatische Menschen sich selbst und andere Wesen.
2. sind charismatische Menschen sich ihrer selbst bewusst.
3. kennen charismatischen Menschen ihre Werte und leben ihre Vision.
4. zeigen charismatische Menschen Interesse an Anderen und an der Welt.
5. sind charismatische Menschen mit sich selbst verbunden. Wenn sie strahlen, dann sind sie präsent.
6. können charismatische Menschen sich auf andere Menschen einschwingen.
7. sind charismatische Menschen mit Körper und Geist in Bewegung.
8. sind charismatische Menschen dankbar und leben in Fülle.
9. können charismatische Menschen sich sehr gut ausdrücken – mit Stimme, Sprache und Körper.

Früher ging man davon aus, dass diese „Gnadengabe“ nicht erlernbar sei. Heute weiß man, dass das sehr wohl der Fall ist. Wie Sie oben gelesen haben, kann das aber auch Arbeit auf vielen Baustellen bedeuten.

Jetzt werden Sie sicher wissen wollen, was Sie für Ihre Ausstrahlung und für Ihr Charisma tun können, oder?

Zu 1. Tägliche Mettameditation führt ganz sicher zu Selbst- und Nächstenliebe.

Zu 2. Tägliche Achtsamkeitsübungen und Rückmeldung von Anderen führen zu Selbstbewusstsein, im Sinne des „Ich bin mir meiner selbst bewusst – ich weiß, was ich tue.“

Zu 3. Lernen Sie Ihre Werte kennen und leben Sie sie, das gibt tägliche Glücksgefühle. Eines meiner wichtigste Werte ist das Dienen. Ich lebe diesen Wert, indem ich mich in der Flüchtlingshilfe engagiere. Das ist nicht immer einfach, macht mich persönlich aber froh. Und ich lebe diesen Wert in meinem Beruf. Wenn ich spüre, dass meine Kunden von meinem Wissen profitieren und sich wohler fühlen, dann bin ich glücklich.

Zu 4. Interessieren Sie sich für Andere.
Stellen Sie Fragen! Ich bin immer angenehm überrascht, wenn jemand Fragen stellt.
Die meisten Menschen erzählen lieber von sich, anstatt Fragen zu stellen.

Zu 5. Der Geist befindet sich im Körper und strahlt von innen nach außen. In meinem Workshop machten wir eine Meditation dazu, die alle sehr berührt hat und es war beeindruckend zu sehen, wie sehr die Strahlkraft nach außen wirkte.

Diese Meditation habe ich nun als Audiodatei erstellt und stelle sie als Geschenk zur Verfügung. Lesen und hören Sie weiter unten.

Zu 6. Beobachten Sie Ihr Gegenüber und fragen Sie sich, wie es ihm geht. Gehen Sie in Kontakt! Analysieren Sie Mimik – können Sie die Gefühle erkennen?

Zu 7. Gehen Sie spazieren, am besten täglich in der Natur. Machen Sie Yoga oder Tai Chi.

Zu 8. Fragen Sie sich jeden Tag, wofür Sie dankbar sein können. Ich bin sicher, das ist viel. Und: Geben Sie von Herzen! Egal ob Geld, Dinge, ein Lächeln, Zeit oder  …

Zu 9. Trainieren Sie Ihre Ausdrucksfähigkeit – es gibt in Deutschland so viele Möglichkeiten, egal, ob es ein Rednerclub ist oder ein Wochenendworkshop. Kleiden Sie sich so, dass Sie sich wohl fühlen. Lassen Sie es sich gut gehen.

Das klingt nach viel Arbeit? Jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt –  gehen Sie einfach los 🙂

Und vielleicht beginnen Sie mit dieser Meditation für mehr Ausstrahlung.

Da es meine erste Mediation ohne Teilnehmer ist, an denen ich mich sonst orientiere, freue ich mich auf Ihre Rückmeldung und wünsche Ihnen einen schönen Erfolg. 
Ihre Astrid Fiedler

 

 

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Vor einigen Monaten rief Herr H. mich an, um sich über meine Beratung zu informieren.

Sein Arbeitgeber hätte ihm nahegelegt eine Imageberatung machen zu lassen, um kundenfreundlicher und professioneller zu wirken. Sollte Herr H. sein Auftreten nicht innerhalb von 4 Wochen geändert haben, so würde er sich einen anderen Job suchen müssen.

Eine beängstigende Situation für meinen Kunden.

Herr H. war schon einige Zeit in dem Unternehmen tätig und hatte es sich dort bereits recht gemütlich gemacht. Da nun das Unternehmen umstrukturiert wurde, warteten auf Herrn H. neue Herausforderungen.

Am Telefon wirkte Herr H. zunächst ziemlich unsicher und machte den Eindruck, als ob er sich nicht so ohne Weiteres für eine Beratung entscheiden könne.
Ich schlug daher ein Treffen zu einem unverbindlichen Vorgespräch vor, um gemeinsam herauszufinden, ob eine Beratung durch mich für ihn hilfreich sein könnte. Wir trafen uns in einem Café in der Stadt.

Herr H. trug ein kariertes Flanellhemd und eine verwaschene Jeans.
Die Haare wirkten ungepflegt. Unsicher blickte er mich an und begrüßte mich mit einem ziemlich laschen Händedruck. Während ich ihm einige Fragen stellte, äußerte er mehrmals, dass er nicht glaube, etwas ändern zu können oder zu müssen, und eigentlich wolle er auch keine Beratung, denn er fand Kleidung und Auftreten unwichtig.
Er behauptete, Fachkompetenz stehe ja schließlich über allem.

Ich selbst spürte zunächst innere Widerstände und überlegte, ob wir überhaupt zusammenarbeiten oder einfach freundlich auseinandergehen sollten.
Dann fragte ich ihn, wie wichtig ihm der Job sei und welche Verpflichtungen er habe. Und er erzählte mir, dass er eine Frau und ein kleines Kind habe und es schon wichtig wäre den Job zu behalten. Als ich ihn fragte, wie groß der Einsatz einer Imageberatung sei im Vergleich zu einem gut bezahlten Job, wurde er hellhörig. Der Job wäre wichtig für ihn, er sei ja Alleinversorger der Familie. Dann fragte er mich wie lange die Beratung denn dauert und was dabei passiert?
Ich erklärte ihm, dass wir zunächst ein ausführliches Analysegespräch führen und es während der Beratung ausschließlich um die Wirkung, seine Wirkung geht.
Wir würden 3-5 Termine vereinbaren, er selbst könne jederzeit aussteigen.

Herr H. erkannte, dass er mit einem neuen Bewusstsein für sich selbst entscheiden kann, wie er wirken will und wir vereinbarten einen ersten Termin.

Inzwischen haben wir an fünf Terminen miteinander gearbeitet.
Seine Körperhaltung ist aufrechter, der Blickkontakt sicherer, der Händedruck fester, die Haare sind kürzer und das gesamte Outfit passt nun viel besser zu seiner neuen Position.
Der Arbeitgeber ist hochzufrieden, denn Herr H. repräsentiert das Unternehmen nun in seinem Sinne.

Und Herr H.?
Wie geht es ihm damit?
Er ist ebenfalls zufrieden und freut sich, dass er sich entschlossen hatte, mit mir zusammenzuarbeiten.
Frau Fiedler, vielen Dank für Ihre hervorragende Begleitung. Ich weiß gar nicht, warum ich solange gezögert habe, denn ich konnte bei Ihnen enorm viel über mich lernen. Ich fühle mich endlich sicherer und mag mich auch gerne im Spiegel anschauen.
Den Job habe ich behalten und werde demnächst sogar befördert, so können wir in diesem Jahr auch endlich mal wieder in Urlaub fahren.“

Na, wenn das nichts ist…
Ich freue mich für meinen Kunden.

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