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… wie wäre es, wenn wir uns erstmal darum kümmerten in Würde zu leben?
Ich weiß, das klingt ein wenig provokativ, aber unsere Lebenszeit ist doch deutlich langwieriger als die Zeit, in der wir sterben, oder? 

Warum das Thema Würde?
Mich lässt ein Buch nicht los.
Es leuchtete mich im letzten Jahr am Bahnhof an und schien zu rufen kauf mich!
Ich kaufte es.
Das Buch „Würde“ von Gerald Hüther und habe es inzwischen vielen Freunden empfohlen.

würde-gerald-hüther

Schon nach den ersten Seiten war ich fasziniert und die Frage ließ mich nicht los, was denn Würde überhaupt bedeutet. Ich habe dazu unterschiedliche Definitionen gefunden und Folgendes für mich festgestellt: würdevolles Verhalten bedeutet, mir selbst, anderen Menschen und Tieren, sowie unserem Planeten Erde mit Achtung, Wertschätzung und Respekt zu begegnen.
Würde ist innere Haltung und Wert zugleich. Ganz sicher sprach dieses Buch mich an, weil es mit meinen Werten korrespondiert. Nicht umsonst trage ich von Berufswegen meinen Teil dazu bei, dass Menschen sich respektvoll verhalten.

Doch dieses Buch hat meine Augen sehr sehr weit geöffnet, denn wenn ich bei würdevollem Verhalten an mich, an andere Menschen, Tiere und die Welt denke, dann wird das Thema erschreckend riesig. Ich weiß noch nicht wirklich, wie ich das angehen kann, doch ich probiere aus. Ich ändere mein Verhalten stetig, denn ich kenne meine Verantwortung und möchte mehr, weil mehr geht und mehr muss.
Im Oktober habe ich eine Würdekompassgruppe in meinem Heimatort Bergedorf gegründet.
Hier tausche ich mich mit anderen Menschen aus.
Wir überlegen, wie wir zu mehr Würde in der Welt beitragen können.
Wir wollen uns sensibilisieren und unsere innere Kompassnadel ausrichten.
Aufmerksam unseren  Gedanken lauschen.
Aufmerksam mit anderen kommunizieren.
Das Verhalten ändern, was eine der größeren Herausforderungen ist. Dazu nur ein Beispiel: Wenn man gerne Eis isst, und das jeden Tag Plastikmüll zur Folge hat, dann muss man sich fragen, will ich Würde der Welt gegenüber oder will ich Eis? Doch alles beginnt mit dem ersten Schritt und das ist Bewusstmachung.

Mehr Bewusstheit bekommt man z.B. durch Achtsamkeitsübungen.
Diese integriere ich inzwischen in fast alle Workshops.
Achtsamkeitsübungen helfen dabei, den inneren Kompass auszurichten.
Sie helfen dabei, dass wir unseren Körper wieder spüren. Dass wir wieder spüren, was sich richtig oder falsch anfühlt und sie helfen dabei Grenzen leichter setzen zu können.

Und immer mache ich spannende Erfahrungen …
Heute z.B. sagte jemand in einem Workshop: wenn mir eine Laus über die Leber läuft bekomme ich Wutausbrüche.
Achtsam dieser Wut begegnen, das wäre ein erster Schritt.
Dann wahrzunehmen, dass Wut ein wichtiges Gefühl ist, weil sie zeigt, dass etwas nicht richtig ist, um dann
adäquat reagieren zu können. Achtsamkeitsübungen können dabei helfen mitzubekommen, wann die Laus einen Fuß auf die Leber setzen will und sofort entspannt Grenzen zu setzen. 
So kann würdevolles Verhalten in der Kommunikation ermöglicht werden.

Vielleicht lassen Sie sich inspirieren und schließen sich einer der bundesweiten Würdekompassgruppen an, besuchen eines meiner Selbstliebeseminare oder lesen das Buch.

Von Herzen alles Gute für Sie
Ihre Astrid Fiedler 

 

 

Der Weihnachtsabend steht vor der Tür – bei vielen Menschen gepaart mit unschönen Erinnerungen an Streit, Stress und Langeweile.
Erinnerungen an die letzten Feierlichkeiten mit Tante Martha und Onkel Hans und ihren altertümlichen Ansichten, den nervigen Kleinen der Schwester oder mit den Eltern und ihren hohen Erwartungen an ein vollkommenes Weihnachtsfest im Kreise ihrer Liebsten.
Hinzu kommt, dass nicht selten unter Geschwistern Machtkämpfe um das Schmücken des Baumes, des Tisches oder der Zubereitung des feierlichen Abendessens ausbrechen können. 

Kein Wunder, dass das Fest der Liebe so manchem Zeitgenossen bereits Wochen vorher Bauchschmerzen bereitet und das Zusammentreffen am Heiligen Abend oder an den anderen Weihnachtstagen entsprechen angespannt verläuft.

Weihnachten ohne Stress, Streit und Langweile – so geht’s

  • Es ist noch nicht zu spät, um vor dem Weihnachtsfest miteinander zu sprechen und einige Dinge vorher abzuklären, nach dem Motto: Ist es ok für Dich, wenn ich in diesem Jahr den Baum schmücke und Du Dich ums Essen kümmerst?
    Lässt sich der Konflikt nicht mehr aus der Welt schaffen, sollten Sie für Weihnachten eine Streit-Auszeit vereinbaren.
  • Sie glauben, sich nichts zu sagen zu haben, sind aber für einen ganzen Tag oder länger eingeladen? Dann gönnen Sie sich zwischendurch Spaziergänge in der Natur oder eine andere kleine Auszeit.
  • Klammern Sie sich in der Familie nicht stur an feste Abläufe und Rituale. Sprechen Sie miteinander darüber, was sich die Beteiligten wünschen und gestalten Sie das Fest entsprechend.
  • Gehen sie ohne den Ballast der letzten Zusammenkunft in diese Weihnachtsfeier, mit einer inneren Haltung, als ob sie die Gäste nicht kennen würden und stellen Sie offene Fragen.
    Wie kommt es, dass Du Dich dafür interessierst?
    Was ist es, das Dich besonders interessiert oder berührt?
  • Langweilen Sie die Gespräche? Dann geben Sie ihnen eine neue Richtung und erzählen Sie über sich oder stellen Sie wieder offene Fragen.
    Was war für Dich in diesem Jahr die größte Herausforderung?
    Wer hat Dich in diesem Jahr inspiriert?
    Was oder wer hat Dich besonders bewegt?
    Oder was hast Du bewegt?

Ich vermute und hoffe, dies wird ein besonderes Fest, das Sie in guter Erinnerung behalten.
Sie möchten weitere hilfreiche Anregungen?
Dann lesen Sie hier gleich weiter.

Ich wünsche Ihnen wundervolle Weihnachtstage mit lieben Menschen und interessanten Gesprächen.

Herzliche Grüße
Ihre Astrid Fiedler

Als Kind hatte ich wahnsinniges Lampenfieber und traute mich nicht vor Gruppen zu sprechen.
Als junge Frau hatte ich überwältigendes Lampenfieber und lief sofort rot an, wenn ich vor Gruppen sprechen wollte.
Noch vor 20 Jahren war mein Lampenfieber so stark, dass meine Knie zitterten, wenn ich vor Gruppen sprechen sollte.
Damals hatte ich keine Ahnung von meinem inneren Kritiker, meinem inneren Zweifler, meinem inneren Angsthasen und und und …
Heute glaubt mir kein Mensch mehr, wie unsicher ich mich damals gefühlt habe.

Nun ja, ich habe viel für mich getan, ich habe gelernt mit meinen inneren Anteilen zu sprechen und mit ihnen umzugehen, habe erkannt welche Mechanismen bei Lampenfieber zusammenspielen.

Inzwischen habe ich viel Freude daran vor Menschen zu sprechen, egal ob vor 10, 100 oder 1000 Zuhörern.
Ich gebe mein Wissen in Rede-Coachings weiter
und habe gelernt, dass ein bisschen Lampenfieber sinnvoll ist, denn es führt dazu, dass ich viel wacher auf der Bühne stehe.

Lampenfieber reduzieren

Heute möchte ich Sie an diesem inneren Prozess teilhaben lassen und hoffe, auch Sie können profitieren.

5 Tipps, um Lampenfieber zu reduzieren.

Punkt 1 – die Spurensuche
Finden Sie heraus, woher dieses Lampenfieber kommt. Meist sind Gedanken oder Glaubenssätze aus der Tiefe des Unterbewussten, wie „ich bin nicht gut genug“ oder „hoffentlich verliere ich nicht den roten Faden“, o.ä. damit verbunden. Sich auf Spurensuche zu begeben, ist ein hilfreicher, manchmal nicht ganz schmerzloser Wahrnehmungsprozess und es kann hilfreich sein, sich dabei Unterstützung zu suchen.

Punkt 2 – verändern Sie Ihre innere Kommunikation und reduzieren Sie Ihr Lampenfieber
Sprechen Sie mit Ihren inneren Anteilen und behandeln Sie diese wie ein kleines Kind. Ein Beispiel: Wenn Sie Angst davor haben vor Publikum zu sprechen, dann hilft es nicht diese Angst zu ignorieren, denn sie wird sich zeigen – vielleicht mit hektischen Flecken, vielleicht mit zittrigen Knien, vielleicht mit Pulsrasen, vielleicht mit …
Einem kleinen Kind, dass zitternd vor Angst vor Ihnen steht, würden Sie hoffentlich auch nicht sagen, es solle sich nicht so anstellen, sondern es auf den Arm nehmen. Nehmen Sie sich folglich gedanklich auf den Arm, reden Sie liebevoll mit sich und sorgen Sie für sich. Wenn Sie nicht wissen, wie das geht – holen Sie sich Unterstützung!

Punkt 3 – bereiten Sie Ihren Redebeitrag gut vor und reduzieren Sie so die Temperatur Ihres Lampenfiebers
Ein Redebeitrag hat einen Anfang, einen Hauptteil und einen Schluss.
Eine kleine Geschichte oder eine Frage am Anfang holt die Zuhörer ins Boot.
Eine Gliederung im Hauptteil hilft den Zuhörern Ihnen zu folgen.
Eine Zusammenfassung bringt am Schluss nochmal alles auf den Punkt.
Ein Appell am Schluss bietet eine Handlungsaufforderung.
Probieren Sie dies bei nächster Gelegenheit doch gleich mal aus.

Punkt 4 – bereiten Sie Ihren Körper gut vor
Ein Körper im Lampenfieber badet geradezu in Adrenalin. Dieses Adrenalin will sich in Bewegung oder farblicher Veränderung der Haut Ausdruck verschaffen. Beugen Sie vor und bewegen Sie sich vor der Rede.

  • Joggen Sie, hüpfen Sie, zappeln Sie mit den Füßen – alles hilft!
  • Atmen Sie aus, das Einatmen erfolgt von alleine!
  • Spüren Sie in Ihre Füße und achten Sie darauf, wie der Boden Sie trägt.
  • Powerposen sorgen für Kraft und ein starkes Standing.
  • Nutzen Sie Artikulationsübungen – kauen, ausstreichen, mmm, mjam, …

Punkt 5 – richten Sie Ihre Gedanken positiv aus
Senken Sie die Temperatur Ihres Lampenfiebers noch weiter, indem Sie sich einen positiven Ausgang der Situation vorstellen.

  • Sagen Sie sich innerlich „Ja“.
  • Stellen Sie sich vor, Sie seien eine Königin oder ein König.
  • Stellen Sie sich vor, wie Sie mit Freude etwas beitragen.

Es gibt unzählige weitere Möglichkeiten, sein Lampenfieber zu reduzieren, welche nutzen Sie?

Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen bei Ihrem nächsten Redebeitrag und bin bei Bedarf gerne für Sie da – als Coach und als Rednerin. Für Ihre mentale Stärke, die Struktur der Rede, die richtige Wortwahl und ein gutes Standing.
Rufen Sie mich einfach an 0176 8323 8076

Herzliche Grüße, Ihre
Astrid Fiedler

Liebe Leserin, lieber Leser,

neulich wurde ich auf einer Hochzeit gefragt, ob man während einer Freien Trauung Fotos machen dürfe.
Und, in der Tat beobachte ich immer wieder, dass Gäste während der Trauung fotografieren, ungeachtet dessen, ob die Freie Trauung von einer professionellen Fotografin oder einem professionellen Fotografen begleitet wird.Fotografieren während einer Freien Trauung

Natürlich kann ich gut verstehen, dass man diesen besonderen Moment für sich, die Familie und Freunde oder das Paar festhalten möchte und dennoch ist das allgemeine Fotografieren nicht auf jeder Freien Trauung gern gesehen.

Da jedes Paar es anders handhaben möchte, gibt es auf die gestellte Frage, ob man während einer freien Trauung Fotos machen dürfe, deshalb keine allgemein gültige Antwort.
Aber es gibt Orientierungshilfen.
Zunächst könnten Sie das Hochzeitspaar vorab fragen, ob es etwas dagegen hat, wenn Sie während der freien Trauung fotografieren und sich an der Antwort orientieren.

Darf man während einer Trauung fotografieren? Traurednerin Astrid Fiedler antwortet.

Foto: Alexander Bartsch

Wenn das nicht möglich ist, dann schauen Sie, ob ein Fotograf zugegen ist, denn dann können Sie in der Regel davon ausgehen, dass das Hochzeitspaar den Gästen nach der Hochzeit Fotos zur Erinnerung zur Verfügung stellt.

Wenn sich alle Gäste daran halten, dann kommen gelungene Fotos dabei heraus, weil niemand im entscheidenden Moment seinen Arm mit dem Mobiltelefon vors Objektiv des Fotografen schiebt.

Ich habe allerdings auch schon Freie Trauungen erlebt, wo das Fotografieren ausdrücklich erlaubt war und einige Gäste zwischendurch aufstanden, um Fotos ganz aus der Nähe zu machen.  freie_trauung_knigge

Mein Tipp: Genießen Sie die Trauung und lassen Sie im Zweifel Ihre Kamera in der Tasche. Wenn Sie unbedingt fotografieren wollen, dann stellen Sie sich bei einer Freien Trauung so auf, dass Sie niemandem vor die Linse geraten.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie die nächste Freie Trauung genießen können.

Herzlichst
Ihre Astrid Fiedler

Als es vor einigen Jahren einen Todesfall in einem Unternehmen gab bemerkte ich, dass da neben den ganz praktischen Dingen, die erledigt werden mussten, etwas war, das viel mehr Raum gebraucht hätte: Die Würdigung des Verstorbenen, das Zulassen des Schocks und Schmerzes über den Verlust – die innerbetriebliche Trauerarbeit.
Es schien einfacher zu sein mit der Arbeit fortzufahren, als stehenzubleiben und zu spüren, was ist.

Und ja, die durch den Tod hervorgerufenen Emotionen können überwältigend sein.
Ein Todesfall ist sowohl für Führungskräfte als auch für Mitarbeiter eine große Herausforderung, bei der niemand so richtig weiß, wie man sich angemessen verhalten kann.
Doch es lohnt sich, diese Herausforderung sehr menschlich und zeitnah anzunehmen, denn je weniger Zeit für Trauerarbeit, desto länger haben die meisten Menschen damit zu tun.

Wie können Unternehmen oder Führungskräfte, aber auch jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter damit umgehen, wenn eine Kollegin oder ein Kollege stirbt.

Ich habe Ihnen einige Gedanken zusammengetragen, die beim Tod eines Mitarbeiters hilfreich sein können, schauen Sie selbst, was zu Ihnen passt.

Setzen Sie sich mit dem Thema auseinander, bevor der Ernstfall eintritt.

  1. Sie können sich jetzt schon fragen – welche der folgenden Anregungen passt zu mir, zu meinem Unternehmen, zu den Kollegen.
  2. Sprechen Sie miteinander, bevor der Todesfall eintritt und überlegen Sie sich einen Plan, dann sind Sie vorbereitet und können trotz der Trauer entsprechend reagieren.

 

Tod_Trauer_Unternehmen_Kollege

Schnelle Maßnahmen, wenn der Todesfall eingetreten ist.

  1. Informieren Sie frühzeitig Ihre Mitarbeiter.
  2. Zeigen Sie Anteilnahme und signalisieren Sie Ihre Wertschätzung, indem Sie unmittelbar nach dem Tod einen Erinnerungsplatz einrichten.
    Stellen Sie ein Foto des verstorbenen Mitarbeiters an einer gut sichtbaren Stelle im Büro oder im Pausenraum auf und platzieren Sie, wenn möglich, daneben eine Kerze.
  3. Sie könnten ein internes Kondolenzbuch auslegen, das den Betroffenen die Möglichkeit bietet, sich von dem Verstorbenen zu verabschieden und eine persönliche Nachricht zu hinterlassen. Dies kann dann bei der Trauerfeier den Angehörigen übergeben werden.

Weitere sehr unterstützende und menschliche Maßnahmen

  1. Vielleicht ist die Teilnahme an der Beisetzung möglich, dann stellen Sie Ihre Mitarbeiter dafür frei.
  2. Richten Sie eine interne Gedenkveranstaltung in Ihrem Unternehmen aus, damit sich die Kollegen gemeinsam an die gemeinsame Zeit erinnern können. Jeder darf sich zu Wort melden, es darf geweint und gelacht werden.
    Ggf. wenden Sie sich an eine/n Trauerredner/in, die/der Sie unterstützt.
  3. Organisieren Sie einen kleinen Ausflug zu einem Ausflugsziel. Das kann ein Ort sein, an dem die verstorbene Person gerne war oder wo die Kollegen gemeinsame Zeit verbracht haben, dies kann ein Restaurant oder selbst eine Kegelbahn sein.
    Vielleicht ist es auch ein Fluss oder das Meer, dem sie kleine Zettel mit guten Wünschen für den Verstorbenen auf die Reise geben.
    Auch hier kann ein Trauerredner helfen.

Haben Sie schon Erfahrungen mit einem Todesfall in Ihrem Unternehmen?
Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?
Kennen Sie schöne Abschiedsrituale für verstorbene Kollegen?

Ich freue mich über Ihre Rückmeldung und wünsche Ihnen, dass sie gut für diese emotionale Reise vorbereitet sind.

Herzliche Grüße
Astrid Fiedler

Der Tod eines Menschen konfrontiert uns mit vielen Fragen.
Zum Beispiel auch mit der Frage: Wie verhalte ich mich in diesem Trauerfall den engsten Angehörigen, Kollegen oder Freunden gegenüber angemessen. 

Beispiele für Trauerfälle, die uns im Alltag begegnen können, gibt es viele.

  • Vielleicht ist in Ihrer Firma der Ehemann einer Angestellten verstorben.
  • Vielleicht ist Ihre Nachbarin gestorben und Sie müssen dem Ehemann kondolieren.
  • Vielleicht ist ein Kind aus dem Bekanntenkreis tödlich verunglückt.
  • Auch der Tod eines Kollegen ist denkbar und braucht unbedingt Beachtung.

Mein Tipp: Reagieren Sie immer sofort!
Ein Trauerfall hinterlässt immer erstmal eine große Lücke. Angehörige von Verstorbenen fühlen sich oft sehr allein gelassen, besonders wenn sich Verwandte, Kollegen oder Freunde aus Scham oder Unsicherheit zurückziehen. Doch ist der Kontakt zu Freunden sehr wichtig, um den Verlust zu bewältigen.

Wenn Sie sich fragen: Wie erleichtere ich dem/den Angehörigen die Situation? Oder: Was kann ich tun, damit sich dieser Mensch nicht so unglaublich verlassen fühlt? Dann fällt Ihnen ganz sicher etwas ein.

Erhalten Sie die Nachricht vom Trauerfall auf persönlichem Wege, dann drücken Sie sofort Ihre Gefühle und Ihr Mitgefühl aus. Vielleicht mögen Sie noch hinzufügen, an welche positiven Erlebnisse mit dem Verstorbenen Sie sich gerne erinnern. Bieten Sie Hilfe an, wenn es Ihnen möglich ist. Manchmal ist eine stille Umarmung angemessen, manchmal ein offenes Ohr. Seien Sie achtsam dafür, was Ihr Gegenüber braucht und überfordern Sie sich selbst nicht. Seien Sie auch achtsam dafür, wann der Moment gekommen ist, dass Sie sich verabschieden.

Erhalten Sie die Todesnachricht per Post, dann schreiben Sie auf einer schönen Karte oder auf schönem Briefpapier Ihre Gefühle nieder und reichern Sie diese mit tröstenden Worten an.

Wenn es einen Trauerfall im Unternehmen gibt, dann sollten Sie als Inhaber, Geschäftsführer oder Abteilungsleiter nicht die Augen vor der Trauer der Kollegen verschließen. Führen Sie unbedingt Gespräche und vielleicht vereinbaren Sie auch ein Trauerritual mit einem freien Trauerredner.

Wenn es einen Trauerfall in Ihrer Sportgrupppe, im Gesangsverein oder einer anderen Gruppe gibt, kann ein gemeinsames Abschiedsritual ebenso hilfreich sein. Eine Trauerbegleiterin kann helfen.

Alle guten Wünsche für Sie, Ihre
Astrid Fiedler

 

 

 

Liebe Leserin und lieber Leser,

fragen Sie sich auch in diesen Tagen, wie Sie sich beim anstehenden Neujahrsempfang verhalten sollen? Was Sie anziehen? Wann Sie am besten ankommen und wieder gehen?
Worüber Sie mit den anderen Gästen reden könnten?
Dann sind Sie hier genau richtig.
 Neujahrsempfang_Verhalten

Eine große Frage beschäftigt viele Menschen schon lange vor dem großen Tag: Was soll ich zum Neujahrsempfang anziehen und wie soll ich mich verhalten?

Tipp: Kleiden Sie sich einfach so, wie sich Ihr Gastgeber kleidet.
Das wird je nach Standort und Gruppe unterschiedlich sein.
Lesen Sie hier weitere hilfreiche Tipps.

Frage: Wie pünktlich muss ich denn sein?
Tipp:
Seien Sie spätestens wenn die erste Rede beginnt vor Ort, alles andere würde den Redner und die anderen Gäste vermutlich stören.

Sie wollen oder sollen zum Neujahrsempfang eine Rede halten?
Tipp:
 Denken Sie an das berühmte Zitat von Tucholsky „Man darf über alles reden, nur nicht über zehn Minuten“.
Begeistern Sie Ihre Zuhörer lieber mit einer interessanten knackigen Geschichte.
Menschen lieben Geschichten – vor allem Heldengeschichten! 

Die zweite Frage, die mir meine Kunden immer wieder stellen: Frau Fiedler, welche Themen eignen sich denn beim Neujahrsempfang und wie lange sollte ich bleiben?

Tipp 1: Bleiben Sie locker und stellen Sie Fragen.

  • Wie hat Ihnen die Rede gefallen?
  • Wie schmeckt denn der Cocktail?
  • Was hat Ihnen an dem Auftritt am besten gefallen?
  • Welches Häppchen schmeckt denn besonders gut?

Tipp 2: Seien Sie Sie selbst und kommentieren Sie was ist.

  • Die Rede hat mir gut gefallen, besonders …
  • Dieser Cocktail hat es aber in sich.
  • Der Auftritt von … war doch mal schwungvoll und motivierend!
  • Dieses Häppchen schmeckt besonders lecker.

Tipp 3: Mit Kommentaren und Fragen brechen Sie jedes Eis.

  • Die Rede fand ich super, wie hat Sie Ihnen gefallen?
  • Dieser Cocktail hat es in sich, wie schmeckt denn Ihrer?
  • Der Auftritt war doch mal schwungvoll und motivierend oder was denken Sie?
  • Diese Häppchen schmecken besonders, haben Sie schon probiert?

Wenn Sie den Neujahrsempfang zum Netzwerken nutzen wollen, dann sprechen Sie mit möglichst vielen Gästen. Nur Mut!

Noch ein Tipp zum Alkoholkonsum: Ja, es darf getrunken werden. Ganz sicher kennen Sie Ihre Alkoholtoleranzschwelle und hören auf, bevor Sie beschwipst sind, oder?

Frage: Sie lange sollte ich bleiben?
Tipp: Wenn Sie die Veranstaltung frühzeitig verlassen müssen, dann kündigen Sie das bereits im Vorwege an. So können Sie den Neujahrsempfang entspannt und diskret verlassen, ohne andere Gäste dazu zu verleiten auch zu gehen. Keinesfalls sollten Sie am Ende nur noch mit den Gastgebern vor Ort sein.

Hier finden Sie weitere Tipps: Genießen Sie den Empfang! 

Ich wünsche Ihnen einen guten Start in das Neue Jahr und einen wunderbaren Neujahrsempfang. Mögen Sie 2018 in Gesundheit und in Freude verbringen.

Herzlichst
Ihre Astrid Fiedler

 

Es gibt so viele Menschen, die bei diesem Thema sehr verunsichert sind. Deshalb unterstützen Sie doch auch Ihre Freunde und Kollegen und teilen Sie diesen Artikel in Ihre Netzwerke. Vielen Dank dafür.

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