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Liebe Leserin und lieber Leser,

warum verzichten so viele Menschen auf Smalltalk und damit auf eine wichtige Chance des menschlichen Kontaktes?

Darum verzichten Menschen auf Smalltalk

  1. Sie haben keine Lust.
  2. Sie wollen ihre Ruhe haben.
  3. Sie haben wirklich keine Zeit.
  4. Sie denken, sie seien zu aufgeregt.
  5. Sie denken, sie seien nicht entspannt genug.
  6. Sie denken, sie seien nicht interessant genug.
  7. Sie denken, sie seien zu anders.
  8. Sie denken, sie seien zu langweilig.
  9. Sie wissen nicht, was sie zum Einstieg sagen sollen.
  10. Sie wissen nicht, wie sie das Gespräch am Laufen halten sollen.
  11. Sie wissen nicht, wie sie stehen sollen.
  12. Sie wissen nicht, wohin mit den Händen.
  13. Sie wissen nicht, wohin sie schauen sollen.
  14. Sie wissen nicht, ob sie sich zu der Gruppe stellen dürfen.
  15. Sie wissen nicht, wie sie sich aus dem Smalltalk verabschieden können.
  16. Sie haben Angst vor Fettnäpfchen.
  17. Sie haben Angst vor Gesprächspausen.
  18. Sie haben Angst vor Wissenslücken.
  19. Sie denken, die anderen Menschen seien uninteressant.
  20. Sie denken, die anderen Menschen finden sie uninteressant.
  21. Sie denken, die Anderen seien eloquenter.
  22. Sie denken, die Anderen haben mehr zu sagen.
  23. Sie denken, die Anderen seien so viel interessanter als sie.
  24. Sie denken, die Anderen geben Ihnen keine Chance das Wort zu ergreifen.
  25. Sie denken, die anderen Menschen wollen für sich sein.

Aus meiner Sicht sind lediglich die ersten drei Punkte echte Gründe, um keinen Smalltalk zu beginnen. Alle anderen Punkte sind Ausreden, die sich auf Ängsten und hindernden Glaubenssätzen begründen. Der Angst vor Ablehnung, der Angst, nicht gut genug oder der Angst, nicht wichtig genug zu sein.

Viele Menschen, ich übrigens auch, kennen diese Ängste und diese hindernden Glaubenssätze, deshalb arbeiten wir in meinen Kursen nicht nur mit den theoretischen Konzepten, sondern auch ganz praktisch mit Glaubenssätzen, Erlaubnissätzen und vielem mehr.

Wenn Sie diese Ängste kennen und der eine oder andere Satz mit Ihnen in Resonanz geht, dann lohnt es sich zu forschen, woher der Satz kommt. Oder vielleicht haben Sie eigene Lieblingsvermeidungsstrategien … Bei mir war es früher der Satz: Smalltalk ist mir zu oberflächlich 😉

Wenn ich heute daran denke, ist es mir ein bisschen peinlich.
Wie oft mag ich mit der Tür ins Haus gefallen sein …
Wie oft mag ich eigene oder fremde Grenzen überschritten haben …

Heute weiß ich,

Smalltalk ist das Anklopfen an der Tür.
Smalltalk ist das Warten, ob jemand öffnet.
Smalltalk ist das Gespräch auf der Türschwelle.

Wenn ich heute bemerke, dass jemand ein Problem mit Smalltalk hat, dann öffne ich meine Tür und klopfe ganz vorsichtig an die Tür des Gegenübers. Ich lausche achtsam, ob jemand kommt und die Tür öffnen mag. Vielleicht helfe ich auch ganz behutsam, die andere Tür zu öffnen. Meistens entstehen daraus die besten Gespräche.

Sie möchten mehr wissen?
Meine aktuellen Workshoptermine finden Sie immer hier.

Oder buchen Sie mich für einen Workshop in Ihrem Unternehmen oder als Gruppe.
Ich freue mich, Sie unterstützen zu können.

Liebe Leserin und lieber Leser,

Sie haben lange nichts von mir gelesen, nicht wahr?
Das liegt daran, dass mich das Thema würdevolle Kommunikation und insbesondere das Zuhören umtreibt.

Vielleicht kennen Sie folgende Situation.
Jemand stellt Ihnen eine Frage und Sie beginnen zu antworten.
Sie sind noch nicht ganz fertig mit Ihrer Antwort, da beginnt Ihr Gegenüber bereits von seiner eigenen Geschichte zu erzählen.

Das hört sich dann etwa so an.
Ihr Gegenüber: Hallo Britta, wie war denn dein Urlaub?
Britta: Super, wir waren ja in Andalusien und wollten uns die weißen Dörfer anschauen. Mit dem Wetter hatten wir leider kein Glück (kurze Atempause).
Wetter war das Stichwort für Ihr Gegenüber, das sofort die Atempause nutzt:
Ach ja, das Wetter wird ja auch immer unbeständiger, wir hatten in Italien auch nur schlechtes Wetter, als wir im letzten Jahr dort waren. Kaum ein Tag, an dem es nicht geregnet hat …
bla …
bla …
bla …

Zuhören_lernen_mit _astrid_fiedler

Man darf diese Art des Zuhörens getrost als Pseudozuhören bezeichnen, denn man ist doch mehr mit sich selbst beschäftigt und gar nicht offen für das, was das Gegenüber sagt. Denn das, was das Gegenüber sagt, wird lediglich als Einladung wahrgenommen, um von sich selbst zu erzählen.

Ich beobachte diese Art des Zuhörens, bzw. des Monologisierens zunehmend häufiger.
Sie auch?
Oder vielleicht erkennen Sie sich gerade auch selbst als das Gegenüber und sind jemand, der nicht gut zuhören kann?
In jedem Fall ist Zuhören eine anspruchsvolle Tätigkeit und sie gelingt umso besser, je größer das Interesse am Thema und oder am Gegenüber ist.

Nun stellt sich die Frage:
Wie können wir wieder besser zuhören?
Daniel Hunziker beschreibt in seinem Buch „Gemeinsam über sich hinauswachsen“ den Modus des Pseudozuhörens folgendermaßen und gibt auch gleich Hilfestellung, wie dies verändert werden kann:
Im Modus des Pseudozuhörens beschränkt sich die Aktivität auf den Bereich zwischen Augen und Scheitel. Körperliche Bewegung, frische Luft und sich in Resonanz mit der Natur befinden, aktiviert den ganzen Körper wieder. Den Fokus auf alle körperlichen Sinne zu legen, bringt einen in die Wahrnehmung des Momentes und der Wachheit zurück.

Aus meiner Erfahrung heraus sind Achtsamkeitsübungen hilfreich, denn die holen uns immer wieder ins Hier und Jetzt zurück und lassen wirkliche Begegnung möglich werden. Das bedeutet, man sitzt oder steht und hört mit allen Sinnen zu, man fragt nach und vielleicht wiederholt man sogar die eine oder andere Äußerung, um festzustellen, ob man wirklich verstanden hat. Erst dann nimmt man sich den Raum für eigene Geschichten.

Vielleicht schauen Sie mal auf meinen YoutubeKanal, dort finden Sie, eingebettet in Impulse für mehr Selbstliebe, viele kleine Achtsamkeitsübungen.

Eines sei noch gesagt: Solange Sie immer nur selber reden wollen, werden Sie nichts Neues erfahren oder lernen, denn Sie wiederholen ja eh nur das, was Sie schon wussten.

Ich wünsche Ihnen Wachheit und gute Gespräche.

Ihre Astrid Fiedler

… wie wäre es, wenn wir uns erstmal darum kümmerten in Würde zu leben?
Ich weiß, das klingt ein wenig provokativ, aber unsere Lebenszeit ist doch deutlich langwieriger als die Zeit, in der wir sterben, oder? 

Warum das Thema Würde?
Mich lässt ein Buch nicht los.
Es leuchtete mich im letzten Jahr am Bahnhof an und schien zu rufen kauf mich!
Ich kaufte es.
Das Buch „Würde“ von Gerald Hüther und habe es inzwischen vielen Freunden empfohlen.

würde-gerald-hüther

Schon nach den ersten Seiten war ich fasziniert und die Frage ließ mich nicht los, was denn Würde überhaupt bedeutet. Ich habe dazu unterschiedliche Definitionen gefunden und Folgendes für mich festgestellt: würdevolles Verhalten bedeutet, mir selbst, anderen Menschen und Tieren, sowie unserem Planeten Erde mit Achtung, Wertschätzung und Respekt zu begegnen.
Würde ist innere Haltung und Wert zugleich. Ganz sicher sprach dieses Buch mich an, weil es mit meinen Werten korrespondiert. Nicht umsonst trage ich von Berufswegen meinen Teil dazu bei, dass Menschen sich respektvoll verhalten.

Doch dieses Buch hat meine Augen sehr sehr weit geöffnet, denn wenn ich bei würdevollem Verhalten an mich, an andere Menschen, Tiere und die Welt denke, dann wird das Thema erschreckend riesig. Ich weiß noch nicht wirklich, wie ich das angehen kann, doch ich probiere aus. Ich ändere mein Verhalten stetig, denn ich kenne meine Verantwortung und möchte mehr, weil mehr geht und mehr muss.
Im Oktober habe ich eine Würdekompassgruppe in meinem Heimatort Bergedorf gegründet.
Hier tausche ich mich mit anderen Menschen aus.
Wir überlegen, wie wir zu mehr Würde in der Welt beitragen können.
Wir wollen uns sensibilisieren und unsere innere Kompassnadel ausrichten.
Aufmerksam unseren  Gedanken lauschen.
Aufmerksam mit anderen kommunizieren.
Das Verhalten ändern, was eine der größeren Herausforderungen ist. Dazu nur ein Beispiel: Wenn man gerne Eis isst, und das jeden Tag Plastikmüll zur Folge hat, dann muss man sich fragen, will ich Würde der Welt gegenüber oder will ich Eis? Doch alles beginnt mit dem ersten Schritt und das ist Bewusstmachung.

Mehr Bewusstheit bekommt man z.B. durch Achtsamkeitsübungen.
Diese integriere ich inzwischen in fast alle Workshops.
Achtsamkeitsübungen helfen dabei, den inneren Kompass auszurichten.
Sie helfen dabei, dass wir unseren Körper wieder spüren. Dass wir wieder spüren, was sich richtig oder falsch anfühlt und sie helfen dabei Grenzen leichter setzen zu können.

Und immer mache ich spannende Erfahrungen …
Heute z.B. sagte jemand in einem Workshop: wenn mir eine Laus über die Leber läuft bekomme ich Wutausbrüche.
Achtsam dieser Wut begegnen, das wäre ein erster Schritt.
Dann wahrzunehmen, dass Wut ein wichtiges Gefühl ist, weil sie zeigt, dass etwas nicht richtig ist, um dann adäquat reagieren zu können. Achtsamkeitsübungen können dabei helfen mitzubekommen, wann die Laus einen Fuß auf die Leber setzen will und sofort entspannt Grenzen zu setzen. So kann würdevolles Verhalten in der Kommunikation ermöglicht werden.

Vielleicht lassen Sie sich inspirieren und schließen sich einer der bundesweiten Würdekompassgruppen an, besuchen eines meiner Selbstliebeseminare oder lesen das Buch.

Von Herzen alles Gute für Sie
Ihre Astrid Fiedler 

 

 

Der Weihnachtsabend steht vor der Tür – bei vielen Menschen gepaart mit unschönen Erinnerungen an Streit, Stress und Langeweile.
Erinnerungen an die letzten Feierlichkeiten mit Tante Martha und Onkel Hans und ihren altertümlichen Ansichten, den nervigen Kleinen der Schwester oder mit den Eltern und ihren hohen Erwartungen an ein vollkommenes Weihnachtsfest im Kreise ihrer Liebsten.
Hinzu kommt, dass nicht selten unter Geschwistern Machtkämpfe um das Schmücken des Baumes, des Tisches oder der Zubereitung des feierlichen Abendessens ausbrechen können. 

Kein Wunder, dass das Fest der Liebe so manchem Zeitgenossen bereits Wochen vorher Bauchschmerzen bereitet und das Zusammentreffen am Heiligen Abend oder an den anderen Weihnachtstagen entsprechen angespannt verläuft.

Weihnachten ohne Stress, Streit und Langweile – so geht’s

  • Es ist noch nicht zu spät, um vor dem Weihnachtsfest miteinander zu sprechen und einige Dinge vorher abzuklären, nach dem Motto: Ist es ok für Dich, wenn ich in diesem Jahr den Baum schmücke und Du Dich ums Essen kümmerst?
    Lässt sich der Konflikt nicht mehr aus der Welt schaffen, sollten Sie für Weihnachten eine Streit-Auszeit vereinbaren.
  • Sie glauben, sich nichts zu sagen zu haben, sind aber für einen ganzen Tag oder länger eingeladen? Dann gönnen Sie sich zwischendurch Spaziergänge in der Natur oder eine andere kleine Auszeit.
  • Klammern Sie sich in der Familie nicht stur an feste Abläufe und Rituale. Sprechen Sie miteinander darüber, was sich die Beteiligten wünschen und gestalten Sie das Fest entsprechend.
  • Gehen sie ohne den Ballast der letzten Zusammenkunft in diese Weihnachtsfeier, mit einer inneren Haltung, als ob sie die Gäste nicht kennen würden und stellen Sie offene Fragen.
    Wie kommt es, dass Du Dich dafür interessierst?
    Was ist es, das Dich besonders interessiert oder berührt?
  • Langweilen Sie die Gespräche? Dann geben Sie ihnen eine neue Richtung und erzählen Sie über sich oder stellen Sie wieder offene Fragen.
    Was war für Dich in diesem Jahr die größte Herausforderung?
    Wer hat Dich in diesem Jahr inspiriert?
    Was oder wer hat Dich besonders bewegt?
    Oder was hast Du bewegt?

Ich vermute und hoffe, dies wird ein besonderes Fest, das Sie in guter Erinnerung behalten.
Sie möchten weitere hilfreiche Anregungen?
Dann lesen Sie hier gleich weiter.

Ich wünsche Ihnen wundervolle Weihnachtstage mit lieben Menschen und interessanten Gesprächen.

Herzliche Grüße
Ihre Astrid Fiedler

Als Kind hatte ich wahnsinniges Lampenfieber und traute mich nicht vor Gruppen zu sprechen.
Als junge Frau hatte ich überwältigendes Lampenfieber und lief sofort rot an, wenn ich vor Gruppen sprechen wollte.
Noch vor 20 Jahren war mein Lampenfieber so stark, dass meine Knie zitterten, wenn ich vor Gruppen sprechen sollte.
Damals hatte ich keine Ahnung von meinem inneren Kritiker, meinem inneren Zweifler, meinem inneren Angsthasen und und und …
Heute glaubt mir kein Mensch mehr, wie unsicher ich mich damals gefühlt habe.

Nun ja, ich habe viel für mich getan, ich habe gelernt mit meinen inneren Anteilen zu sprechen und mit ihnen umzugehen, habe erkannt welche Mechanismen bei Lampenfieber zusammenspielen.

Inzwischen habe ich viel Freude daran vor Menschen zu sprechen, egal ob vor 10, 100 oder 1000 Zuhörern.
Ich gebe mein Wissen in Rede-Coachings weiter
und habe gelernt, dass ein bisschen Lampenfieber sinnvoll ist, denn es führt dazu, dass ich viel wacher auf der Bühne stehe.

Lampenfieber reduzieren

Heute möchte ich Sie an diesem inneren Prozess teilhaben lassen und hoffe, auch Sie können profitieren.

5 Tipps, um Lampenfieber zu reduzieren.

Punkt 1 – die Spurensuche
Finden Sie heraus, woher dieses Lampenfieber kommt. Meist sind Gedanken oder Glaubenssätze aus der Tiefe des Unterbewussten, wie „ich bin nicht gut genug“ oder „hoffentlich verliere ich nicht den roten Faden“, o.ä. damit verbunden. Sich auf Spurensuche zu begeben, ist ein hilfreicher, manchmal nicht ganz schmerzloser Wahrnehmungsprozess und es kann hilfreich sein, sich dabei Unterstützung zu suchen.

Punkt 2 – verändern Sie Ihre innere Kommunikation und reduzieren Sie Ihr Lampenfieber
Sprechen Sie mit Ihren inneren Anteilen und behandeln Sie diese wie ein kleines Kind. Ein Beispiel: Wenn Sie Angst davor haben vor Publikum zu sprechen, dann hilft es nicht diese Angst zu ignorieren, denn sie wird sich zeigen – vielleicht mit hektischen Flecken, vielleicht mit zittrigen Knien, vielleicht mit Pulsrasen, vielleicht mit …
Einem kleinen Kind, dass zitternd vor Angst vor Ihnen steht, würden Sie hoffentlich auch nicht sagen, es solle sich nicht so anstellen, sondern es auf den Arm nehmen. Nehmen Sie sich folglich gedanklich auf den Arm, reden Sie liebevoll mit sich und sorgen Sie für sich. Wenn Sie nicht wissen, wie das geht – holen Sie sich Unterstützung!

Punkt 3 – bereiten Sie Ihren Redebeitrag gut vor und reduzieren Sie so die Temperatur Ihres Lampenfiebers
Ein Redebeitrag hat einen Anfang, einen Hauptteil und einen Schluss.
Eine kleine Geschichte oder eine Frage am Anfang holt die Zuhörer ins Boot.
Eine Gliederung im Hauptteil hilft den Zuhörern Ihnen zu folgen.
Eine Zusammenfassung bringt am Schluss nochmal alles auf den Punkt.
Ein Appell am Schluss bietet eine Handlungsaufforderung.
Probieren Sie dies bei nächster Gelegenheit doch gleich mal aus.

Punkt 4 – bereiten Sie Ihren Körper gut vor
Ein Körper im Lampenfieber badet geradezu in Adrenalin. Dieses Adrenalin will sich in Bewegung oder farblicher Veränderung der Haut Ausdruck verschaffen. Beugen Sie vor und bewegen Sie sich vor der Rede.

  • Joggen Sie, hüpfen Sie, zappeln Sie mit den Füßen – alles hilft!
  • Atmen Sie aus, das Einatmen erfolgt von alleine!
  • Spüren Sie in Ihre Füße und achten Sie darauf, wie der Boden Sie trägt.
  • Powerposen sorgen für Kraft und ein starkes Standing.
  • Nutzen Sie Artikulationsübungen – kauen, ausstreichen, mmm, mjam, …

Punkt 5 – richten Sie Ihre Gedanken positiv aus
Senken Sie die Temperatur Ihres Lampenfiebers noch weiter, indem Sie sich einen positiven Ausgang der Situation vorstellen.

  • Sagen Sie sich innerlich „Ja“.
  • Stellen Sie sich vor, Sie seien eine Königin oder ein König.
  • Stellen Sie sich vor, wie Sie mit Freude etwas beitragen.

Es gibt unzählige weitere Möglichkeiten, sein Lampenfieber zu reduzieren, welche nutzen Sie?

Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen bei Ihrem nächsten Redebeitrag und bin bei Bedarf gerne für Sie da – als Coach und als Rednerin. Für Ihre mentale Stärke, die Struktur der Rede, die richtige Wortwahl und ein gutes Standing.
Rufen Sie mich einfach an 0176 8323 8076

Herzliche Grüße, Ihre
Astrid Fiedler

Liebe Leserin, lieber Leser,

neulich wurde ich auf einer Hochzeit gefragt, ob man während einer Freien Trauung Fotos machen dürfe.
Und, in der Tat beobachte ich immer wieder, dass Gäste während der Trauung fotografieren, ungeachtet dessen, ob die Freie Trauung von einer professionellen Fotografin oder einem professionellen Fotografen begleitet wird.Fotografieren während einer Freien Trauung

Natürlich kann ich gut verstehen, dass man diesen besonderen Moment für sich, die Familie und Freunde oder das Paar festhalten möchte und dennoch ist das allgemeine Fotografieren nicht auf jeder Freien Trauung gern gesehen.

Da jedes Paar es anders handhaben möchte, gibt es auf die gestellte Frage, ob man während einer freien Trauung Fotos machen dürfe, deshalb keine allgemein gültige Antwort.
Aber es gibt Orientierungshilfen.
Zunächst könnten Sie das Hochzeitspaar vorab fragen, ob es etwas dagegen hat, wenn Sie während der freien Trauung fotografieren und sich an der Antwort orientieren.

Darf man während einer Trauung fotografieren? Traurednerin Astrid Fiedler antwortet.

Foto: Alexander Bartsch

Wenn das nicht möglich ist, dann schauen Sie, ob ein Fotograf zugegen ist, denn dann können Sie in der Regel davon ausgehen, dass das Hochzeitspaar den Gästen nach der Hochzeit Fotos zur Erinnerung zur Verfügung stellt.

Wenn sich alle Gäste daran halten, dann kommen gelungene Fotos dabei heraus, weil niemand im entscheidenden Moment seinen Arm mit dem Mobiltelefon vors Objektiv des Fotografen schiebt.

Ich habe allerdings auch schon Freie Trauungen erlebt, wo das Fotografieren ausdrücklich erlaubt war und einige Gäste zwischendurch aufstanden, um Fotos ganz aus der Nähe zu machen.  freie_trauung_knigge

Mein Tipp: Genießen Sie die Trauung und lassen Sie im Zweifel Ihre Kamera in der Tasche. Wenn Sie unbedingt fotografieren wollen, dann stellen Sie sich bei einer Freien Trauung so auf, dass Sie niemandem vor die Linse geraten.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie die nächste Freie Trauung genießen können.

Herzlichst
Ihre Astrid Fiedler

Als es vor einigen Jahren einen Todesfall in einem Unternehmen gab bemerkte ich, dass da neben den ganz praktischen Dingen, die erledigt werden mussten, etwas war, das viel mehr Raum gebraucht hätte: Die Würdigung des Verstorbenen, das Zulassen des Schocks und Schmerzes über den Verlust – die innerbetriebliche Trauerarbeit.
Es schien einfacher zu sein mit der Arbeit fortzufahren, als stehenzubleiben und zu spüren, was ist.

Und ja, die durch den Tod hervorgerufenen Emotionen können überwältigend sein.
Ein Todesfall ist sowohl für Führungskräfte als auch für Mitarbeiter eine große Herausforderung, bei der niemand so richtig weiß, wie man sich angemessen verhalten kann.
Doch es lohnt sich, diese Herausforderung sehr menschlich und zeitnah anzunehmen, denn je weniger Zeit für Trauerarbeit, desto länger haben die meisten Menschen damit zu tun.

Wie können Unternehmen oder Führungskräfte, aber auch jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter damit umgehen, wenn eine Kollegin oder ein Kollege stirbt.

Ich habe Ihnen einige Gedanken zusammengetragen, die beim Tod eines Mitarbeiters hilfreich sein können, schauen Sie selbst, was zu Ihnen passt.

Setzen Sie sich mit dem Thema auseinander, bevor der Ernstfall eintritt.

  1. Sie können sich jetzt schon fragen – welche der folgenden Anregungen passt zu mir, zu meinem Unternehmen, zu den Kollegen.
  2. Sprechen Sie miteinander, bevor der Todesfall eintritt und überlegen Sie sich einen Plan, dann sind Sie vorbereitet und können trotz der Trauer entsprechend reagieren.

 

Tod_Trauer_Unternehmen_Kollege

Schnelle Maßnahmen, wenn der Todesfall eingetreten ist.

  1. Informieren Sie frühzeitig Ihre Mitarbeiter.
  2. Zeigen Sie Anteilnahme und signalisieren Sie Ihre Wertschätzung, indem Sie unmittelbar nach dem Tod einen Erinnerungsplatz einrichten.
    Stellen Sie ein Foto des verstorbenen Mitarbeiters an einer gut sichtbaren Stelle im Büro oder im Pausenraum auf und platzieren Sie, wenn möglich, daneben eine Kerze.
  3. Sie könnten ein internes Kondolenzbuch auslegen, das den Betroffenen die Möglichkeit bietet, sich von dem Verstorbenen zu verabschieden und eine persönliche Nachricht zu hinterlassen. Dies kann dann bei der Trauerfeier den Angehörigen übergeben werden.

Weitere sehr unterstützende und menschliche Maßnahmen

  1. Vielleicht ist die Teilnahme an der Beisetzung möglich, dann stellen Sie Ihre Mitarbeiter dafür frei.
  2. Richten Sie eine interne Gedenkveranstaltung in Ihrem Unternehmen aus, damit sich die Kollegen gemeinsam an die gemeinsame Zeit erinnern können. Jeder darf sich zu Wort melden, es darf geweint und gelacht werden.
    Ggf. wenden Sie sich an eine/n Trauerredner/in, die/der Sie unterstützt.
  3. Organisieren Sie einen kleinen Ausflug zu einem Ausflugsziel. Das kann ein Ort sein, an dem die verstorbene Person gerne war oder wo die Kollegen gemeinsame Zeit verbracht haben, dies kann ein Restaurant oder selbst eine Kegelbahn sein.
    Vielleicht ist es auch ein Fluss oder das Meer, dem sie kleine Zettel mit guten Wünschen für den Verstorbenen auf die Reise geben.
    Auch hier kann ein Trauerredner helfen.

Haben Sie schon Erfahrungen mit einem Todesfall in Ihrem Unternehmen?
Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?
Kennen Sie schöne Abschiedsrituale für verstorbene Kollegen?

Ich freue mich über Ihre Rückmeldung und wünsche Ihnen, dass sie gut für diese emotionale Reise vorbereitet sind.

Herzliche Grüße
Astrid Fiedler

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